Mediengeschichte und kulturelle Differenzierung: Zur by Rainer Winter

By Rainer Winter

"Das vorliegende Buch stellt eine erweiterte und 'uberarbeitete Fassung des Gutachtens 'Kommunikationsmedien und die Ausbildung von Spezialkulturen ...' (1988) f'ur das Bundesinnenministerium dar"--T.p. verso.

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Ökumene und Gemeinde: Untersuchungen zum Alltag in Kirchengemeinden

InhaltDas Buch untersucht die Entwicklung der Beziehungen zwischenevangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Zeitraum von 1983 bis 1999in fünf Stadtteilen mit unterschiedlicher Sozialstruktur. Es fällt auf, wie stark die Kirchengemeinden ein Spiegelbildihrer sozialräumlichen Umwelt, ihrer Probleme und Auseinandersetzungen mitherausfordernden gesellschaftlichen Entwicklungen im Nahbereich darstellen.

Kriminal-politik: Unter redaktioneller Mitarbeit von Matthias Gasch

Kriminalpolitik wird von den Autoren des Buches als ein Politik-Programm verstanden, welches die Strategien, Taktiken und Sanktionsinstrumente beschreibt, mit denen die Institutionen der Inneren Sicherheit eine Optimierung der Verbrechenskontrolle zu erreichen versuchen. Derzeit sind Tendenzen zu beobachten, wonach sich die bislang nationwide und staatlich ausgerichteten Kriminalpolitiken „entgrenzen“: sichtbar vor allem in der zunehmenden Europäisierung der Inneren Sicherheit, beobachtbar aber auch anhand der steigenden Einbeziehung kommerzieller Akteure in die Produktion öffentlicher Sicherheit.

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Jahrhunderts. Am Ende dieses Jahrhunderts gab es bereits 430 von ihnen. "Die Lesegesellschaften entstanden, weil ein bürgerliches Publikum und eine dafür bestimmte periodische Publizistik erwuchsen, die vordem nie existiert hatten, und sie breiteten sich aus, weil sich dies Publikum und diese Publizistik vermehrten, gruppierten und spezialisierten" (ENGELSING 1974, pp. 219/220). In der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts war ihre Zahl bereits auf ungefähr 500 angewachsen (MOELLER 1986, p.

Die Leserevolution im 18. Jahrhundert Für die bürgerliche Schicht wurde Lesen im 18. Jahrhundert zum entscheidenden Medium kultureller Vergesellschaftung (vg!. TENBRUCK 1986). Der 'gemeine' Leser war nicht Bauer oder Arbeiter, sondern Bürger (vg!. SCHENDA 1977). B. immer noch nicht mehr als 25 - 40 % der Bevölkerung in Deutschland lesen. Die Transformation des deutschen Bürgertums in ein lesendes Publikum, was ENGELSING (1974) im Anschluß an SCHLEGEL als eine 'Leserevolution ' bezeichnet hat, hatte erheblichen Anteil an der Ausdifferenzierung der bürgerlichen Kultur im 18.

Der geschäftstüchtige und auf Reklame bedachte DAGUERRE beschrieb in einem Handzettel die Vorteile seines Verfahrens wie folgt "Mit diesem Verfahren wird man, ohne irgendeine Kenntnis des Zeichnens, ohne irgendwe1ches Wissen über Chemie oder Physik in einigen Minuten die detailliertesten Ansichten, die malerischsten Gegenden aufnehmen können, denn die Mittel der Ausführung sind einfach, keinerlei Spezialkenntnis ist zu ihrer Anwendung vonnöten, zum vollständigen Gelingen braucht es nichts als Sorgfalt und ein wenig Übung" (DAGUERRE 1839/1981, p.

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