Fragile Stabilität — stabile Fragilität by Stephan A. Jansen (ed.), Eckhard Schröter (ed.), Nico Stehr

By Stephan A. Jansen (ed.), Eckhard Schröter (ed.), Nico Stehr (ed.)

​In modernen Gesellschaften wächst einerseits die Fähigkeit des Individuums, nein zu sagen. Andererseits ist in den letzten Jahrzehnten die Machbarkeit der Verhältnisse – zumindest aus der Sicht der das zwanzigste Jahrhundert prägenden großen Institutionen der modernen Gesellschaft – zu einer sehr viel zweifelhafteren Erwartung und selteneren Erfahrung geworden. Damit ist die generelle those von der Fragilität der modernen Gesellschaft formuliert, additionally die wachsende Unfähigkeit staatlicher sowie anderer großer gesellschaftlicher Institutionen gegenwärtig – und voraussichtlich in auch in Zukunft - ihren Willen durchzusetzen. Es kommt, je nach unserem Standort in der Gesellschaft, zu einer stabilen Fragilität oder der fragilen Stabilität der sozialen, politischen, kulturellen und ökonomischen Verhältnisse.​

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New York: Free Press. Parsons, Talcott et al. /Edwaro A. ), Toward a General Theory of Action. : Harvaro University Press, S. 3-29. Serres, Michel (1987): Der Parasit Frankfurt am Main: Suhrkamp. , Aufsätze 1887-1890: Über sociale Differenzierung I Die Probleme der Geschichtsphilosophie. GA 2, hrsg. von Hans-lÜlgen Dahme. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 297-421. Sterne, Laurence (1972): Leben und Meinungen von Tristram Shandy, Gentleman (1760). Stuttgart: Reclam. ermodemen Gesellschaft, in: Renate MaynUJ Bemd RosewitzlUwe SchimanklRudolf Stichweh, Differenzierung und Verselbständigung: Zur Entwicklung gesellschaftlicher Teilsysteme.

1951b: 4). Der Text bündelt zahlreiche Vorüberlegungen. Von Anfang an war es Parsons, 2 Von hier aus entwickelt Weber den ausdrücklich "pragmatisch" gemeinten Begriff des "Idealtypus" als Konkurrenten des Gesetzesbegriffs (1988a: 190 [vgl. ]). 46 Moren Lehmann auch darin Weber verwandt, um eine analytische Theorie mit empirischem Anspruch zu tun, und das hieß für ihn wie für Weber, dass dies keine Theorie sein konnte, die übersituative oder überhistorische Gesetze diagnostisch und prognostisch auf Gegebenes einfach anwandte (vgl.

77). Diese vier Eigenschaften bilden zugleich den gesuchten Referenzrahmen (vgl. expl. a. a. ), und dessen Funktion besteht in nichts anderem als darin, die schiere Unzählbarkeit und Unbestimmtheit möglicher Ziele, Mittel, Umstände so einzuschränken, dass überhaupt Handlung möglich wird. aufgebbar und unstrittig wären, sondern einen ,,knof' funktionaler Referenzen (a. a. : 741; hier trifft sich Parsons mit Weber, der ebenfalls die soziologische Propagierung einer Liste bestimmter normativer ,ends' für trivial und dennoch den ,Zusammenhang' von Entscheidung und Zurechnung für unverzichtbar gehalten hatte).

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