Werke, Abteilung 2, Band 1: Philologische Schriften, 1867 - by Friedrich Nietzsche

By Friedrich Nietzsche

Editor noted: Herausgegeben von Giorgio Colli und Mazzino Montinari, Zweite Abteilung Erster Band bearbeitet von Fritz Bornmann und Mario Carpitella
Publish 12 months note: First released in 1982
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Aber wie kam V. 795 — 6, ein Fragment, das mit Bestimmtheit dem Mimnermus zugehört — s. Anthol. Pal. IX, 60 Μίμνερμου εις τό άνέτως ζην — in unsere Theognissammlung? Ebenfalls gehören V. 1017—22 unserer Sammlung nicht dem Theognis an, sondern dem Mimnermus. Nun finden sich in unsrer Sylloge eine große Anzahl von Fragmenten, die den Genuß und die Freuden eines üppigen Lebens verherrlichen und welche durchaus zu dem Bilde stimmen, das sich das Alterthum von Mimnermus machte. Vergl. einen Vers des Alexander Aetol.

3ο Endlich die Notiz zu Theognis ότι μεν παραινέσεις έγραψε Θέογνις άλλ' έν μέσω τούτων παρεσπαρμέναι μ ι α ρ ί α ι και παιδικοί έρωτες και άλλα όσα ό ε ν ά ρ ε τ ο ς άποστρέφεται βίος. 44 Philologische Schriften Wenn also Suidas diese Notiz schrieb, so hatte er einen Cod. vor Augen, der der Gruppe x 1 zugehörte. Dies 'έν μέσω τούτων' verbietet nämlich an eine Handschrift zu denken, die die μοΰσα παιδική am Schluß enthielt. Denn das Anstößige dieser 1 4 0 Verse 5 überwiegt bei weitem die vereinzelten Zweideutigkeiten im Innern der Hauptsammlung.

Lag aber jedenfalls der echte, unversehrte Theognis nicht mehr vor: wir werden also zwischen der Zeit dieser Redaction und der Integrität eine Periode annehmen müssen, in der nur eine theognideische Gnomensammlung bekannt war. Cyrill wenigstens, sowie Athenäus und Plutarch besaßen nur diesen excerpirten Theognis. Könnten wir nun nachweisen, daß auch die Alexandriner keinen andern Theognis in den Händen gehabt hätten, so wäre die Entstehung besagter Gnomensammlung mit Sicherheit in die Zeit von Plato bis Ptolemäus Philadelphus zu setzen.

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