Marx oder Weber?: Zur Aktualisierung einer Kontroverse by Johannes Weiß (auth.), Stefan Böckler, Johannes Weiß (eds.)

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Ökumene und Gemeinde: Untersuchungen zum Alltag in Kirchengemeinden

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Kriminal-politik: Unter redaktioneller Mitarbeit von Matthias Gasch

Kriminalpolitik wird von den Autoren des Buches als ein Politik-Programm verstanden, welches die Strategien, Taktiken und Sanktionsinstrumente beschreibt, mit denen die Institutionen der Inneren Sicherheit eine Optimierung der Verbrechenskontrolle zu erreichen versuchen. Derzeit sind Tendenzen zu beobachten, wonach sich die bislang nationwide und staatlich ausgerichteten Kriminalpolitiken „entgrenzen“: sichtbar vor allem in der zunehmenden Europäisierung der Inneren Sicherheit, beobachtbar aber auch anhand der steigenden Einbeziehung kommerzieller Akteure in die Produktion öffentlicher Sicherheit.

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285). In der Auseinandersetzung mit Bruno Bauers Behandlung der Judenfrage arbeitet Marx diese These weiter aus. Die Etablierung des politischen Staates führt die Auflösung der bürgerlichen Gesellschaft in voneinander unabhängige Individuen mit sich. Das Individuum in seiner natürlichen Existenz ist so als unpolitisches Wesen bestimmt. "Keines der sogenannten Menschenrechte geht also über den egoistischen Menschen hinaus, über den Menschen, wie er Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft, nämlich auf sich, auf sein Privatinteresse und seine Privatwillkür zurückgezogenes und vom Gemeinwesen abgesondertes Individuum ist.

Als Beobachtungsdaten schlechthin können sie nicht den Status ei nes "Arguments" erhalten, kraft dessen hand 1ungsbegriffl ich zwingend etwas "folgen" müßte, sie können allenfalls Anhaltspunkt, Indiz, Material, Illustration oder (forschungspsychologisch) Anstoß für genuin handlungsbegriffliche Konstruktionen, Sätze, Hypothesenprüfungen usw. sein. Nicht Beobachtungsdaten sagen uns, welche Handlungen stattgefunden haben, sondern (hypothetische) Handlungsverläufe sagen uns, welche Beobachtungsdaten (bzw.

Ll) Ja selbst bei nicht eigentlich inhaltlichen, sondern ausdrücklich metatheoretischen oder theoriekritischen Abhandlungen kommt es vor, daß Handlungs- und Verhaltensbegriffe nicht nur verwechselt, sondern als gleichzusetzen geradezu dekretiert werden. (12) Gänzlich ungefährdet schließlich herrscht die verhaltensbegriffliche Auffassung im Feld der sozialwissenschaftlichen Methodologie-Lehrbücher der handlungsbegrifflich sozusagen verseuchten Forschungspraxis zum Trotz, die entweder nicht wahrgenommen oder als Atavismus übergangen wird.

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