Kennzahlen und Kennzahlensysteme als Mittel der Organisation by Wolfgang H. Staehle

By Wolfgang H. Staehle

Der Verfasser der vorliegenden Arbeit ist wissenschaftlicher Assistent am Institutfiir Vergleichen de Betriebswirtschafislehre der Universitat Miinchen und hat mich als dessen Vorstand gebeten, ein V orwort zu der vorliegenden Veroffentlichung zu schreiben. Am einfachsten kann guy sich dieser Aufgabe entledigen, indem guy eines der ublichen GefaIligkeitsvorworte verfaBt, die sich in freundlichen Lobpreisungen uber Verfasser und Werk ergehen, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus aber auBerst unergiebig sind. Mit einem solchen Vorwort ware weder dem Leser noch dem Verfasser gedient. Der Sinn eines Vorwortes, oder exakter, eines Geleitwortes ist es doch, eine erste kritische Wurdigung der vom Verfasser vorgelegten Thesen zu geben. Die folgenden AusfUhrungen sollen auch in diesem Sinne verstanden werden und den Benutzer dieses Werkes auf einige bisher noch nicht geloste - oder vielleicht unlosbare - Fragen im Zusammenhang mit der Methodik der Kennzahlen hinweisen. Kennzahlen nehmen im in- und auslandischen betriebswirtschaftlichen Schrifttum, hier vor allem in einer Fulle von Spezialliteratur uber Betriebs- und Unternehmensanalyse, Bilanz- und Finanzanalyse sowie betriebswirtschaftliche Statistik und Vergleichsrechnung, seit Jahrzehnten einen breiten Raum ein. Auch die Praxis des administration scheint heute ohne Kennzahlen nicht mehr auszukommen. Kennzahlen sind zu einem unentbehrlichen device der Unter nehmensfuhrung geworden; ja, es scheint so, als ob es keine organization mehr gibt, deren Leitung es noch wagt, auf den Gebrauch von Kennzahlen in irgendeiner shape zu verzichten.

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Kennzahlen und Kennzahlensysteme als Mittel der Organisation und Führung von Unternehmen

Der Verfasser der vorliegenden Arbeit ist wissenschaftlicher Assistent am Institutfiir Vergleichen de Betriebswirtschafislehre der Universitat Miinchen und hat mich als dessen Vorstand gebeten, ein V orwort zu der vorliegenden Veroffentlichung zu schreiben. Am einfachsten kann guy sich dieser Aufgabe entledigen, indem guy eines der ublichen GefaIligkeitsvorworte verfaBt, die sich in freundlichen Lobpreisungen uber Verfasser und Werk ergehen, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus aber auBerst unergiebig sind.

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3ff. , Kennzahlen - KompaB des Unternehmens, Stutgtart 1965, S. 13), daB es vor 10--15 Jahren in der deutschen Fachliteratur weder ein Buch noch einen Aufsatz speziell liber Kennzahlen gegeben habe, ist in dieser absoluten Form nieht aufrechtzuerhalten. Hier sei nur auf das Werk von H. Schenk, Die Betriebskennzahlen, Begriff, Ordnung und Bedeutung fUr die Betriebsbeurteilung, Leipzig 1939, hingewiesen. , Kennzahlen, Richtzahlen, Planungszahlen, 2. , Betriebliche Kennzahlen und ihre Bedeutung im Rahmen der Untemehmerentscheidung, Berlin 1967.

Die Praxis der Kreditgewahrung, 2. , Wiesbaden 1964; Hendrikson, K. , Liquiditat und Liquiditatskontrolle, Heme-Berlin 1966; Mellerowicz, K. , Bestimrnungsfaktoren der Kreditfahigkeit, 2. , Die Liquiditat, 2. , Stuttgart 1953; Weilbach, E. , Die Bewertung von Aktien, MOOehen 1968. 126) Vgl. Z. B. , Kosten und Kostenrechnung, Bd. II, 2. und 3. , Berlin 1958. Vgl. Z. B. , BetriebsvergIeich, 3. , Grundlagen des Betriebsvergleichs, Frankfurt/M. , Betriebsvergleich, Stuttgart 1967. 121) 48 Entl/licklung und Stand der Kennzahlenforschung und -anl/lendung Odre des Experts Comptables et des Comptables Agrees 1 ' 8), Societe d'Expertis'e Comptable Fiduciaire de France129), Association Francaise des Conseils en Organisation Scientifique 130), Association Francaise des Conseillers de Direction131).

88. 155a) Plum, L. V. und Humphrey, J. , S. 618. Der Begriff Kennzahl (ratio) 51 expressed in simple mathematical form"156), decken sich genau mit dem Begriffsinhalt der Verhaltniszahl. ). Urn als betriebswirtschaftliche Kennzahl gelten zu konnen, muB die Relation zwischen Zahler und Nenner significant, logical, meanil1gful und operational sein. Die absoluten Zahlen werden dagegen als ,unrelated, unweighted, primary data'158) bezeichnet, die aber als notwendige Grundlage zur Aufstellung von ratios benotigt werden.

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