Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat' by Jürgen Todenhöfer

By Jürgen Todenhöfer

Jürgen Todenhöfers record über den IS-Terror

Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen. Nach der Erweiterung Ihres Staates im Nahen Osten, bei der sie die Nachbarstaaten unterwerfen wollen, haben sie Europa und den Westen im Visier.

Im November 2014 fuhr er als bislang weltweit einziger westlicher Journalist in das Zentrum des IS-Staats, nach Mossul, hielt sich dort 10 Tage lang auf und führte weitere Interviews. In seinem Buch beschreibt er eindringlich seine Erlebnisse vor Ort.

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Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

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Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen. Nach der Erweiterung Ihres Staates im Nahen Osten, bei der sie die Nachbarstaaten unterwerfen wollen, haben sie Europa und den Westen im Visier.

Im November 2014 fuhr er als bislang weltweit einziger westlicher Journalist in das Zentrum des IS-Staats, nach Mossul, hielt sich dort 10 Tage lang auf und führte weitere Interviews. In seinem Buch beschreibt er eindringlich seine Erlebnisse vor Ort.

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Doch er sieht die Rettung der muslimischen Welt als seine Pflicht an, der er sich angeblich nicht entziehen kann. Vor allem, wenn der Westen das Heiligste der Muslime, ihre Religion, verhöhnt und mit Füßen tritt. Der Westen versteht nicht, dass eine Verhöhnung des Propheten Mohammed genauso verletzt wie jeder Bombenangriff. Es interessiert ihn auch nicht. Es gilt ja, unsere Werte zu verteidigen und nicht die Werte der muslimischen Welt. Die meisten Terroristen wissen, dass sie militärisch gegen den Westen keine Chance haben und vor allem sich selbst und ihre eigene Welt zerstören.

Auch die spätere Freilassung der vielen tausend Gefangenen änderte nichts daran, dass ich noch Jahre danach auf Großveranstaltungen mit Pinochet-Transparenten und wilden Sprechchören niedergeschrien wurde. Trotzdem blieb ich bei meiner Suche nach der Wahrheit dabei, möglichst immer mit beiden Seiten zu sprechen. Meist gefolgt von einem Aufschrei der Entrüstung von jenen, die die Welt aus ihren bequemen Sesseln heraus beurteilten und fest davon überzeugt waren, dass nur sie im Besitz der Wahrheit waren.

Bei zwei Gesprächen war ich selbst dabei. Eine nationale Aussöhnung des Irak würde den IS entscheidend schwächen. Erstens würden irakische Sunniten und Schiiten nicht mehr gegeneinander kämpfen, sondern gemeinsam gegen den IS. Zweitens würde der IS von der Bevölkerung der wichtigen sunnitischen Städte Mosul oder Falludscha nicht mehr stillschweigend geduldet. Er wäre nicht mehr das kleinere Übel gegenüber der von Schiiten dominierten Regierung. Der IS würde zum Störenfried, der die Wiedereingliederung der Sunniten in die irakische Gesellschaft gefährdet.

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