Hexensabbat by Annegrit Arens

By Annegrit Arens

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56 »Kinder sind okay«, sagte sie. Ihre Kinder wären anders gewesen, garantiert, so wie die von ihrem Schwager vielleicht brüllend, wenn sie in die Wanne sollten, nervig, Kinder eben. Wenn schon, dann hätte sie solche Kinder haben wollen. Aber sie hatte keine und wollte keine, das war vorbei. Sie sah zu Till hinüber. Gott sei Dank, dachte sie, es wäre eine Katastrophe geworden. »Ich hätte nichts gegen eine Familie gehabt«, sagte Till. Stinkstiefel, dachte Anna. Anschleimer! »Ihr tut gerade so, als ob ihr keine Familie mehr gründen könntet.

Sie war kurz davor zu explodieren. »Ihr seid eine glückliche Familie«, antwortete Till und legte locker den Arm auf die Lehne hinter Annas Nacken. « »Kinder sind das Größte«, erklärte Erich. »An solchen Tagen wie Weihnachten spürt man das doppelt und dreifach. « Bei dem letzten Satz sah er Anna an. 56 »Kinder sind okay«, sagte sie. Ihre Kinder wären anders gewesen, garantiert, so wie die von ihrem Schwager vielleicht brüllend, wenn sie in die Wanne sollten, nervig, Kinder eben. Wenn schon, dann hätte sie solche Kinder haben wollen.

Anna zündete eine Kerze an, und Julius machte den Wein auf, einen Italiener. Anna hatte ihren Schwager aussuchen lassen, es war auch ihr Geschmack, trocken und trotzdem spritzig. Till bevorzugte schwere Weine, am liebsten trank er Rotwein. Anna kauerte mit angezogenen Knien in ihrem Lieblingssessel, Julius saß ihr gegenüber. Er 35 hatte eine von Annas neuen »Beatles«-CDs aufgelegt, er kannte sich bei den Liebolds aus. »Let It Be«. Anna beugte sich vor, er auch, fast berührten sich ihre Gesichter, und ganz kurz legte er seine Hand auf ihr nacktes Knie.

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