Goethes klassische Lyrik by Reiner Wild (auth.)

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2, 29) Wenige Tage zuvor, am 16. November 1788, hatte Goethe das Epigramm in einer vom späteren Druck noch leicht abweichenden Fassung auch an den Herzog Carl August geschickt und es dabei, wie etwa zur gleichen Zeit auch das Gedicht Morgenklagen im Brief an Friedrich Heinrich Jacobi, ein »Eroticon« (WA IV 9, 46) genannt. Das Epigramm wird allgemein mit der Beziehung zu Christiane Vulpius in Verbindung gebracht. Jedenfalls bildet es den Abschluß der Liebesgedichte, die Goethe in den ersten Monaten nach der Rückkehr aus Italien geschrieben hat.

Solcher Zuordnung zum eigenen Aufenthalt in Rom hat Goethe selbst Vorschub geleistet. In der Handschrift trugen die Gedichte zunächst den Titel »Erotica Romana«, der dann gestrichen und durch »Elegien. Rom 1788« ersetzt wurde; die einzige als Einzeldruck im Juli 1791 in der Deutschen Monatsschrift erschienene Elegie Amor bleibet ein Schalk, die dreizehnte in der Anordnung der Druckfassung der Römischen Elegien, hatte bei dieser Veröffentlichung den Titel Elegie. Rom 1789. Beim Erstdruck der Elegien in Schillers Horen Ende Juni 1795 fehlen allerdings Zeit- und Ortsangabe.

Am 22. November 1788 bestätigt Goethe seinem Verleger Göschen in einem Brief, daß er die Korrekturbogen des Gedichtbandes der Schriften und auch das Manuskript der beiden Gedichte Der Besuch und Genuß erhalten habe, die auf seinen Wunsch aus der Druckvorlage herausgenommen worden waren. Zugleich bittet er darum, anstatt der beiden gestrichenen Gedichte ans Ende der >Ersten Sammlung< der Lyrik das Gedicht Süße Sorgen zu setzen, ein Epigramm aus zwei Distichen, das dem Brief auch beigegeben ist (vgl.

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