Globalisierung: Wirtschaft und Politik: Chancen – Risiken – by Eckart Koch

By Eckart Koch

Die nationalen Grenzen haben ihre wirtschaftliche Bedeutung weitgehend verloren - die internationalen Wirtschaftsbeziehungen werden damit zunehmend von neuen, "intraglobalen" Wirtschaftsbeziehungen abgelöst. Das Buch analysiert und strukturiert Ursachen und Erscheinungsformen dieser Entwicklung, stellt Akteure und ihre Strategien vor und diskutiert die Folgen der Globalisierung, ihre Chancen und Risiken. Der Autor skizziert Möglichkeiten der nationalen Politiken zur Beeinflussung der Globalisierung und entwirft das Modell einer globalen Wirtschaftsordnung mit den Säulen Globale Sicherheitsarchitektur, Globale Wirtschaftsarchitektur und Globale Sozial- und Umweltarchitektur. Das Lehrbuch richtet sich nicht nur an Studierende der Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaften an Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien, sondern auch an Praktiker, Wirtschaftsfachleute und alle diejenigen, die an den Kernfragen unserer Zeit interessiert sind, Wissen und Informationen sinnvoll strukturieren möchten sowie Anregungen und Argumentationshilfen suchen. ​

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Die Deutschen Parteiprogramme: Vom Erwachen des Politischen Lebens in Deutschland bis zur Gegenwart

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Simultan hybride Qualitätsstrategie im Privatkundengeschäft von Kreditinstituten: Erfolgreiche Synthese von Kosten- und Qualitätsvorteilen

Kreditinstitute stehen im Privatkundengeschäft derzeit vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits sind Reaktionen auf den Strukturwandel nötig, andererseits gilt es, die andauernde Ertragsschwäche zu bekämpfen. Die Folge ist eine Intensivierung des Wettbewerbs. Vor dem Hintergrund der bankbetrieblichen Konkurrenzsituation untersucht Andreas Bruns, unter welchen Voraussetzungen Kreditinstitute den dringend benötigten Wettbewerbsvorteil mit Hilfe einer simultan hybriden Qualitätsstrategie erreichen können.

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Euronotes) in den späten 1960er Jahren. Hierbei handelt es sich um (kurzfristige) Geldmarktpapiere, meist mit einer Laufzeit von 30 bis zu 270 Tagen, die von Großunternehmen zwecks Kapitalbeschaffung über Broker auf den Finanzmärkten platziert werden. In den 1980er Jahren setzte dann ein genereller Trend zur securitization ein, zur Verbriefung von Krediten und Einlagepositionen, sodass diese nun auch auf Sekundärmärkten, auf Märkten für bereits platzierte Wertpapiere, gehandelt werden konnten. Diese Entwicklung wurde in den 1990er Jahren verstärkt durch die Entwicklung einer Vielzahl neuer Finanzierungsinstrumente (Finanzinnovationen), die vielfach zur Abdeckung von Risiken entwickelt wurden ( hedging), inzwischen aber für kurzfristige Devisenspekulationsgeschäfte eingesetzt werden.

Trotz dieser Steigerung hat sich die Mobilitätsrate nach Berechnungen der Weltbank seit den 1970er Jahren nicht wesentlich verändert: etwa 3 % der Weltbevölkerung leben und arbeiten außerhalb ihres Heimatlandes. Bei den international mobilen Arbeitskräften handelt es sich im Wesentlichen um zwei Gruppen. Es sind Arbeitskräfte aus Ländern mit vergleichsweise niedrigen Löhnen und hoher Arbeitslosigkeit, wobei diese immer häufiger gut ausgebildet sind, aber keine adäquate Beschäftigung im Zielland finden3 sowie hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte, die häufig Kernfunktionen in ausländischen Niederlassungen besetzen oder Spezialistenfunktionen wahrnehmen.

A. 4). Weitere Organisationen sind beispielsweise Welthandelsorganisation WTO, die NATO, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit OSZE, der „Industrieländerclub“ OECD, die Organisation erdölfördernder Staaten OPEC, der Europarat, die Arabische Liga oder die „Zentralbank der Zentralbanken“ die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ (BIS) in Basel. Hinzu kommen so unterschiedliche Organisationen, wie der Internationale Strafgerichtshof (International Criminal Court, ICC) in Den Haag oder internationale Entwicklungsbanken, wie die Asian Development Bank (ADB) in Manila.

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