Gewaltfrei widerstehen. Gandhis religiöses Denken by Margaret Chatterjee

By Margaret Chatterjee

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Paul's Visual Piety: The Metamorphosis of the Beholder

This e-book is on the interface among visible stories and bible study. For a number of many years, students of visuality were uncovering the importance of daily visible practices, within the experience of learnt behavior of viewing and the assumptions that underpin them. they've got proven that those play a key function in forming and protecting relationships in spiritual devotion and in social lifestyles.

Helpmates, Harlots, and Heroes: Women's Stories in the Hebrew Bible (2nd Edition)

This best-selling booklet, now revised and up-to-date, stocks the paintings of many feminist biblical students who've tested women's tales for numerous years. those tales are strong bills of girls within the previous Testament--stories that experience profoundly affected how ladies comprehend themselves in addition to men's belief of them.

Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

Jürgen Todenhöfers document über den IS-Terror

Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben. Die Erkenntnisse, die er in diesen Gesprächen gewann, sind mehr als erschreckend und enthüllen die mörderischen Absichten des sogenannten Kalifats, das einen weltweiten Gottesstaat errichten will und dabei auch vor Massenmorden nicht zurückschreckt, selbst unter Muslimen. Nach der Erweiterung Ihres Staates im Nahen Osten, bei der sie die Nachbarstaaten unterwerfen wollen, haben sie Europa und den Westen im Visier.

Im November 2014 fuhr er als bislang weltweit einziger westlicher Journalist in das Zentrum des IS-Staats, nach Mossul, hielt sich dort 10 Tage lang auf und führte weitere Interviews. In seinem Buch beschreibt er eindringlich seine Erlebnisse vor Ort.

The Greek Chronicles: The Relation of the Septuagint I and II Chronicles to the Massoretic Text, Part 1: The Translator's Craft

Those that have studied the LXX have often suffered many of the tortures of Tantalus: the pride of vital discoveries turns out constantly to be within sight, yet, just like the fruit which hung over Tantalus' head, the discoveries constantly recede sooner than the outstretched hand. The tactics of textual feedback are tricky adequate in classical works, but if all of the difficulties attached with the traditions of the Bible are additional, it truly is most unlikely to set up with absolute sure bet the unique textual content, for, as G.

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Schon in der Jugend hat dieses Thema seine Phantasie stark beschäftigt, und er fragte seinen jainistischen Mentor Raychandbhai in einem Brief, ob jemand sich an seine vergangenen Leben erinnern oder eine Vorstellung seines zukünftigen Lebens haben könnte. « In Gandhis Korrespondenz mit TolstoF2 gibt es eine interessante Bemerkung zur Reinkarnation. R. 1908, in dem Tolstoi von »der unbezweifelbaren, ewigen Wahrheit im Menschen, die ein und dieselbe in allen großen Religionen der Welt ist«, spricht.

Ziel des Gläubigen ist es, die Menschheit vom Leiden zu erlösen und nicht die eigene Befreiung aus dem Gefangensein zu suchen. Dies ist dem Bodhisattva-Gedanken viel näher als dem Arhat-Ideal. Schließlich hat Gandhi mehr als einmal geäußert, daß er als Unberührbarer wiedergeboren werden möchte, um vollständig mit den Unberührbaren identisch zu sein und ihnen zu dienen. Die Äußerung eines solchen Wunsches nach Wiedergeburt ist ziemlich innovativ in der Hindutradition. Gandhi gehörte zu den Menschen, für die der Tod nicht mit Ängsten verbunden ist ..

Beigenauerem Hinsehen ist diese Aussage nicht so überraschend, wie es zunächst erscheint. Satan ist nicht ein mythisches Wesen, sondern ein Name für bestimmte Kräfte im Menschen selbst. Ein Übel, wie die Unberührbarkeit, kann nur durch menschliche Anstrengung überwunden werden, und zwar von spirituellen Helden (satyagrahis), die Gottes Geboten folgen und so durch seine Gnade gestärkt werden. Er gebraucht eine wunderbar einfache Analogie, die seine Zuhörer in Chhinwada am 1. Januar 1921 sofort verstanden haben müssen: »Satan kriecht immer in uns hinein durch die Öffnungen unserer Schwachheiten.

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