Gender und Diversity in MINT-Fächern: Eine Analyse der by Linda Steuer

By Linda Steuer

Linda Steuer erörtert anhand eines Ursachen-Modells die Ursprünge und Einflussfaktoren für den Mangel an Frauen in MINT-Berufen. Sie zeigt, inwieweit die im Zuge des Modells entwickelten Erkenntnisse in aktuellen Maßnahmen und MINT-Programmen berücksichtigt werden, sowie ob ein Erfolg aus jenen abgeleitet und erwartet werden kann. Basierend auf den Forschungsergebnissen sowie der examine aktueller Programme werden Implikationen und Handlungsmöglichkeiten für Wissenschaft und Praxis vorgestellt.

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Aufgrund dessen stehen diese Elemente im Zentrum des im Zuge dieser Arbeit entwickelten Modells. Die Geschlechtersozialisation wird in dieser Arbeit als das Erlernen von Geschlechterrollen und die Entwicklung bzw. Identifikation der eigenen Geschlechtsidentit¨ at definiert. Anhand der Definition wird deutlich, dass es sich in diesem Kontext beim Geschlecht um ein interaktives Konstrukt im Sinne des Begriffs Gender handelt. Wie bereits im Zuge der begrifflichen Definition von Gender erl¨autert, erfolgt daher sowohl eine Betrachtung der intra-individuellen Wahrnehmung der Geschlechtsidentit¨ at, als auch eine Analyse der dadurch gepr¨ agten Interaktion zwischen Gesellschaft und Individuum, welche sich auch in Form der Sozialisation ausdr¨ uckt.

Bis 10. Klassenstufe) der Sch¨ ulerinnen und Sch¨ uler fest. Die Anbindung der Lerninhalte anhand von praktischen Beispielen wurde jedoch insbesondere bei den M¨ adchen nur dann als wirkungsvoll erachtet, wenn sie auf eigene praktische Erfahrungen zur¨ uckgreifen konnten. Als ausschlaggebend f¨ ur das weibliche Interesse wurden daher die direkten Anwendungsbez¨ uge gewertet. Hinsichtlich der Pers¨ onlichkeitsmerkmale sahen H¨außler und Hoffmann (1998) das fachbezogene bzw. akademische Selbstkonzept der Sch¨ ulerinnen als Einflussvariable f¨ ur das naturwissenschaftliche Interesse.

5). B. aus dem geschlechtsspezifischen Spielverhalten des Vaters oder dem Spiel mit Gleichaltrigen lernt, dass geschlechtsabweichendes Verhalten nicht gef¨ ordert oder sanktioniert wird, erfolgt eine Anpassung, da es das Verhalten der Sozialisationsinstanz als eine Form der Bestrafung interpretiert. Mit den Erwartungen der sozialen Umwelt wird daher auch die Ergreifung eines Berufs im MINT-Bereich beeinflusst. Es wirken stereotype Annahmen, die mit der sozialen Kategorie Geschlecht spezifische Rollenerwartungen verkn¨ upfen (Alfermann, 1996, S.

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