Fundamentale Mobilfunkinnovationen in Deutschland: Eine by Conrad Neumann

By Conrad Neumann

​Die Vernetzung der Menschheit über den mobilen Internetzugang fand ihren Durchbruch im 21. Jahrhundert. Den Anstoß dazu lieferte das Apple iPhone in Kombination mit der kabellosen Übertragungstechnologie UMTS im Jahr 2007. Mit den UMTS-Nachfolgetechnologien LTE und LTE-Advanced findet erneut ein Durchbruch statt, der den Markt für (mobile) Internetzugänge nachhaltig verändern wird. Conrad Neumann liefert mit Hilfe der Spieltheorie Antworten auf die strategischen Herausforderungen der Mobilfunknetzbetreiber sich in dieser neuen Welt optimum zu positionieren und zu agieren. Gleichermaßen werden für den Wettbewerbshüter daraus resultierende Gefahren sowie mögliche Gegenmaßnahmen zur Aufrechterhaltung eines wirkungsvollen bzw. fairen Wettbewerbs aufgezeigt.

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Markteintritte weiterer Mobilfunknetzbetreiber hat es in den Jahren vor der UMTS-Einführung aufgrund der restriktiven Frequenz- bzw. Lizenzvergabepolitik der deutschen Regulierungsbehörde nicht gegeben. Erst die Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Jahr 2000 erlaubte wieder Interessenten in den deutschen Mobilfunkmarkt einzutreten. So waren es die damals unter Quam und Mobilcom bekannten Unternehmen, welche neben den vier Etablierten einige der stark umworbenen Lizenzen erwerben konnten. Aufgrund der im europäischen Vergleich sehr hohen Lizenzgebühr von ca.

1. Der gewinnoptimale Upgradeprozess konkurrierender 31 Abb. 8: Gewinnverteilungen aufgrund realer Unternehmensunterschiede Wettbewerber Dt. Telekom Upgrade Kein Upgrade Upgrade DT π LTE ,π W LTE DT W π LTE , π UMTS (UMTS ) ( LTE ) Kein Upgrade DT π UMTS ,π W ( LTE ) LTE (UMTS ) DT W π UMTS , π UMTS mit den Eigenschaften: W W DT (i) πDT LTE(UMTS)  πUMT  πLTE(UMTS)  πUMT  0 DT W W (ii) πDT LTE  πUMT  ρ  η H  πLTE  πUMT  0 Quelle: Eigene Darstellung Bei Gültigkeit von (i) fallen die Opportunitätskosten der Deutschen Telekom höher aus als die des Wettbewerbers, falls beide ihr Upgrade um die gleiche Dauer verzögern sollten.

H. je geringer die durch den Wettbewerber induzierten Kostensenkungen ausfallen, desto länger verzögert sich das eigene Upgrade und vice versa. Kommen wir nun zu der Frage, welchen Platz die Mobilfunknetzbetreiber im Verzögerungsfall einnehmen sollten. Lohnt es sich erster oder zweiter zu sein und welche Möglichkeiten haben die jeweiligen Netzbetreiber die Rangfolge zu beeinflussen? Die Beantwortung dazu erfolgt über die folgenden zwei Hilfssätze: Lemma 1: g1DT (T1, T2) > gDT (T2, T1) („Es lohnt sich als Erster ein Upgrade auszuführen, da die Gewinne höher ausfallen“) Zum Beweis von Lemma 1 werden die Gewinnfunktionen g1DT und gDT in ihre Stammfunktionen umgewandelt und voneinander abgezogen (mit E  ∞ bereits berücksichtigt).

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