Effektivität computergestützter by Heinz Walterscheid

By Heinz Walterscheid

Die Bedeutung von computergestützten Planungs- und Kontrollsystemen, die hier unter dem Begriff selection aid structures (DSS) subsumiert werden, hat in der betrieblichen Praxis in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Für eine erfolgreiche Entwicklung und Einführung von DSS sind mehrfache Systembewertungen notwendig, wobei sich die Quantifizierung der Nutzeffekte als zentrales challenge erweist. Heinz Walterscheid stellt einen neuen Bewertungsansatz vor, der in allen Phasen des Entwicklungsprozesses eines DSS angewandt werden kann und der die Quantifizierung der mit DSS angestrebten Effektivitätssteigerung von Management-Entscheidungsprozessen ermöglicht. Mit Hilfe von Fehlerbäumen und Risikozahlen werden die Effektivitätswirkungen sowohl von DSS-Anwendungen als auch von DSS-Generatoren erfaßt. Die Praxistauglichkeit wird durch eine fiktive Fallstudie aus dem Marketingbereich demonstriert.

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Als Expertensysteme bezeichnet. 18 In dieser Arbeit wird der Ansatz von Sprague naher betrachtet, der sich in den letzten Jahren als Basisarchitektur von DSS etabliert hat (Gaul/Both, 1990, S. 203; Krcmar, 1990, S. 409; Sage, 1991, S. 7; Behme, 1992, S. 182; Scheer, 1994, S. 548; Vetschera, 1995, S. 122). Die Einzelkomponenten Datenbasis, Modell- und Methodenbank sowie Dialogkomponente werden deshalb im folgenden detailliert erlautert. 2 Datenbasis Die Hauptaufgabe der Datenbasis eines DSS ist die Bereitstellung von Daten, die fOr die Erkennung und Losung eines Entscheidungsproblems notwendig sind.

Da priiskriptiv orientierte DSS hiiufig nur ein einziges Entscheidungsverfahren unterstutzen, ist bei ihnen keine Methodenbank erforderlich. Zur Anpassung des Entscheidungsverfahrens an die Priiferenzen des Entscheidungstriigers wird ein Bewertungsmodell formuliert, das eine exakte Beschreibung der Benutzerpriiferenzen erlaubt. An die Stelle der Modellbank beim Sprague-Konzept tritt bei priiskriptiv orientierten DSS ein Inhaltliches Modell des zu 16senden Entscheidungsproblems. Da es sich hier meist urn ein Entscheidungsproblem bei mehrfacher Zielsetzung und damit urn ein Modell einer speziellen Modellklasse handelt und im Rahmen der Systembenutzung jeweils nur ein Entscheidungsproblem gel6st wird, ist bei priiskriptiv orientierten DSS eine Modellverwaltung in nur sehr beschriinktem Umfang notwendig.

Im Sinne der praskriptiven Entscheidungstheorie verhalten soli, stellt jede Abweichung von diesem optimalen Entscheidungsverhalten ein Fehlverhalten und damit eine EntscheidungsunterstOtzungsmoglichkeit dar. Diese Sichtweise wird in dieser Arbeit vertreten. In Kap. 1 wird das mogliche Fehlverhalten im Rahmen der einzelnen Phasen eines Entscheidungsprozesses beschrieben und die jeweiligen Moglichkeiten der EntscheidungsunterstOtzung werden detailliert erlautert. An dieser Stelle sollen deshalb einige wichtige Pers(jnlichkeitsmerkma/e, die ein spezifisches Entscheidungs(fehl)verhalten bewirken und damit verschiedene EntscheidungsunterstOtzungsmoglichkeiten eroffen konnen, naher erlautert werden.

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