Differential- und Integralrechnung: Band I: by Ludwig Bieberbach

By Ludwig Bieberbach

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Simultan hybride Qualitätsstrategie im Privatkundengeschäft von Kreditinstituten: Erfolgreiche Synthese von Kosten- und Qualitätsvorteilen

Kreditinstitute stehen im Privatkundengeschäft derzeit vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits sind Reaktionen auf den Strukturwandel nötig, andererseits gilt es, die andauernde Ertragsschwäche zu bekämpfen. Die Folge ist eine Intensivierung des Wettbewerbs. Vor dem Hintergrund der bankbetrieblichen Konkurrenzsituation untersucht Andreas Bruns, unter welchen Voraussetzungen Kreditinstitute den dringend benötigten Wettbewerbsvorteil mit Hilfe einer simultan hybriden Qualitätsstrategie erreichen können.

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Der Satz vom Dadakindschen Schnitt. Die Theorie der Irrationalzahlen, welche wir hier im geometrischen Gewand vorgetragen haben, ist auf das Axiom der Intervallschachtelung begründet. Wir haben oben schon darauf hingewiesen, daß es nicht nötig ist, die Vorstellung der lückenlosen Geraden durch dieses Axiom mathematisch zu fassen. Es kann auch in anderer Weise geschehen. Nur wird man natürlich erwarten müssen, daß, rein logisch genommen, beide Formulierungen äquivalent sein müssen. Es muß möglich sein, jede aus der anderen heraus zu beweisen.

Wir können ja auch den Ort eines Punktes auf der Zahlengeraden durch Angabe einer beliebigen Intervallschachtelung festlegen, deren innerster Punkt er ist. Dies kann auf die mannigfache Weise geschehen. So haben wir nun auch durch unsere Definition die mannigfachsten Mittel an der Hand, die Irrationalzahlen zu bezeichnen. Am bequemsten wählt man natürlich die Bezeichnung so, daß sie sich möglichst eng an das Dezimalsystem anlehnt, das uns von den ganzen Zahlen geläufig ist. Wie die Dezimalbrüche, auf die wir so kommen, mit unserer Definition zusammenhängen, sei also noch kurz auseinandergesetzt.

Beiden (die Grenzen mit eingerechnet) gibt es aus demselben Grunde zwei aufeinanderfolgende Zahlen mit dem Nenner 10, die verschiedenen Klassen angehören. So fortfahrend erhalten wir eine Intervallschachtelung, die einen Punkt S definiert. Dieser, behaupte ich, bringt den Schnitt hervor. Denn jeder Punkt zu seiner linken liegt auch links von fast allen der S definierenden Intervallanfänge, gehört also zur Klasse I. Ebenso gehören alle Punkte rechts von S zur Klasse II. Damit ist der Satz bewiesen.

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