Die Zukunft der Gemeinwesenarbeit: Von der Revolte zur by Rolf Blandow Dipl.-Sozialarbeiter, Judith Knabe M.A., Dr.

By Rolf Blandow Dipl.-Sozialarbeiter, Judith Knabe M.A., Dr. habil. Markus Ottersbach (auth.), Rolf Blandow, Judith Knabe, Markus Ottersbach (eds.)

Nach einer 40-jährigen Akzeptanzphase fristet die Gemeinwesenarbeit (GWA) als eine der drei klassischen Methoden der Sozialen Arbeit inzwischen quickly ein Nischendasein. Auch in den Studiengängen der Hochschulen taucht sie als eigenständiges und explizites Angebot kaum noch auf. Bedeutet dies, dass sie überflüssig geworden ist? Oder ist sie eher zu einem selbstverständlichen und damit äußerlich eher unsichtbaren Bestandteil der Sozialen Arbeit avanciert?

Um auf diese Fragen Antworten zu finden, muss zunächst die Entwicklung der GWA rekonstruiert werden. Dargestellt wird, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen und mit welchen Zielen die GWA in den 1960er Jahren hierzulande angetreten ist, wie sich ihre Rolle mit der Zeit verändert hat und wie Theorie, Praxis, Politik und Verwaltung jeweils heute die Rolle der GWA definieren. Zudem wird diskutiert, in welchem Verhältnis die GWA zu neueren Konzepten wie der Sozialraumorientierung steht und ob sie ihre kritische Haltung heute noch erfolgreich einlösen kann.

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Wiesbaden, S. 187– 194. Böhnisch, Lothar/Lenz, Karl/Schröer, Wolfgang (2009): Sozialisation und Bewältigung. Eine Einführung in die Sozialisationstheorie der zweiten Moderne. Weinheim, München. ) (2006): Fünfter Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland. Berlin. ) (2009): Methodenbuch Sozialraum. Wiesbaden. Deinet, Ulrich/Krisch, Richard (2002): Der sozialräumliche Blick in der Jugendarbeit. Opladen. ) (2006): Neue Perspektiven in der Sozialraumorientierung. Berlin.

Kritik. Eine Debatte. Frankfurt am Main. Mackensen von, Eva (2007): Wohnen in der Stadt und demographischer Wandel. Anfragen an die Stadtplanung. ) (2007): Die Stadt in der Sozialen Arbeit. Ein Handbuch für soziale und planende Berufe. Wiesbaden, S.

121) Aktuelle Varianten, Zielgruppen und Haltungen der Gemeinwesenarbeit 33 Die inhaltsreiche Schnittmenge beider Begriffe umfasst zunächst die grundlegende Zielrichtung dieser Sozialen Arbeit. Grundsätzlich orientiert sie sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen in einem Sozialraum, will die strukturelle Situation in diesen Sozialräumen verändern und greift hierzu wesentlich auch auf Ressourcen vor Ort zurück. So sind nicht die individuellen sozialen Probleme des Einzelfalls der prägende Maßstab von Gemeinwesenarbeit und Sozialraumorientierung, sondern dessen strukturelle Ursachen und strukturelle Handlungsmöglichkeiten.

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