Die unsichtbare Hand: Ökonomisches Denken gestern und heute by Ulrich van Suntum

By Ulrich van Suntum

Woher kommt die hohe Arbeitslosigkeit? Soll guy sich vor Billigimporten aus dem Ausland schützen? Sind die Löhne zu hoch oder zu niedrig? Kann der Staat die Wirtschaft aus der Krise führen? Ohne jeden formalen Aufwand, stattdessen mit einfachen Abbildungen und zahlreichen wirtschaftshistorischen Illustrationen, wird der Leser mit den Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaft vertraut gemacht. Ein umfassendes Fachbuch der Volkswirtschaftslehre für jedermann. "Jeder VWL-Interessierte, der dieses Buch nicht liest, hat selber Schuld." (iwd - Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Ausg. Nr. 17, Jg. 26)

Show description

Read or Download Die unsichtbare Hand: Ökonomisches Denken gestern und heute PDF

Similar german_8 books

Die Quarzlampe: ihre Entwicklung und ihr heutiger Stand

Bei der zunehmenden Verbreitung und den vielen Eigentiimlich keiten der Quarzlampe hat sich das Bediirfnis nach einer procedure a tischen Zusammenstellung ihrer Eigenschaften und einer iibersicht lichen Beschreibung ihrer konstruktiven Einzelheiten geltend gemacht. Zur Fiillung dieser Liicke solI die vorliegende Schrift beitragen und den, der praktisch mit der Lampe zu tun hat oder an ihrer Weiter entwicklung arbeiten will, unterstiitzen.

Die Diathermie

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Das Neue Steuerungsmodell — Chance für die Kommunalpolitik?

Wichtigstes Anliegen des Neuen Steuerungsmodells, das seit einiger Zeit die kommunalpolitische Diskussion beherrscht, ist ein effizientes und effektives administration. Neben der kommunalen Daseinsvorsorge, einer Domäne der Verwaltung, steht jedoch gleichberechtigt die Selbstverwaltung durch die Bürgerschaft.

Kennzahlen und Kennzahlensysteme als Mittel der Organisation und Führung von Unternehmen

Der Verfasser der vorliegenden Arbeit ist wissenschaftlicher Assistent am Institutfiir Vergleichen de Betriebswirtschafislehre der Universitat Miinchen und hat mich als dessen Vorstand gebeten, ein V orwort zu der vorliegenden Veroffentlichung zu schreiben. Am einfachsten kann guy sich dieser Aufgabe entledigen, indem guy eines der ublichen GefaIligkeitsvorworte verfaBt, die sich in freundlichen Lobpreisungen uber Verfasser und Werk ergehen, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus aber auBerst unergiebig sind.

Extra resources for Die unsichtbare Hand: Ökonomisches Denken gestern und heute

Sample text

Und was die Brötchen betrifft, so würden wir wahrscheinlich fast jeden Preis dafür bezahlen, wenn wir sonst verhungern müßten. Was also ist der wirkliche Wert dieser Dinge? Ist ihr Marktpreis nicht nur ein Zufallsprodukt aus der jeweiligen Konstellation von Angebot und Nachfrage? Jahrhundertelang haben sich die Ökonomen den Kopf über dieses Problem zerbrochen. Im Mittelalter unterschied man zwischen dem Gebrauchswert und dem Tauschwert eines Gutes. Der Gebrauchswert sollte dabei so etwas wie den tatsächlichen Nutzen bezeichnen, während der Tauschwert dem Marktpreis entsprach.

Diese Regel hatte auch schon Johann Heinrich von Thünen entdeckt, der damit zu den Begründern der bis heute gültigen Grenzproduktivitätstheorie gehörte. Nun werden allerdings nicht alle Unternehmen gleichermaßen effizient arbeiten. Bei einigen liegen die Kosten höher, bei anderen niedriger als im Durchschnitt. Die am wenigsten effizient arbeitenden Unternehmen werden schließlich aus dem Markt ausscheiden müssen. Somit muß der Marktpreis schließlich genau den Produktionskosten desjenigen Anbieters entsprechen, der sich gerade noch im Markt halten kann.

Aus der Sicht eines konsequent liberalen Ökonomen lassen sich solche Eingriffe des Staates in die Konsumtensouveränität allerdings nur schwer begründen. Natürliche Kollektivgüter Anders ist es bei den sogenannten sozialen Gütern, die man eigentlich besser als natürliche Kollektivgüter bezeichnen sollte. Hier geht es nicht um die Mündigkeit des Bürgers und auch nicht in erster Linie um Verteilungsfragen, wie man vielleicht meinen könnte. Vielmehr sind natürliche Kollektivgüter solche Güter, die aus bestimmten Gründen vom Markt nicht in ausreichender Menge bereitgestellt werden, obwohl die Menschen sie gerne haben wollen.

Download PDF sample

Rated 4.54 of 5 – based on 30 votes