Die Reformation by Volker Leppin

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Virtuelle Arbeitsstrukturen und organisationales Commitment: Das Büro als entscheidender Faktor sozialer Identifikation

Raumflexible Arbeitskonzepte wie die Telearbeit lassen auf einen abnehmenden Stellenwert des Arbeitsraums Büro und auf eine Veränderung des Beziehungsgefüges zwischen Mitarbeiter und company schließen. Es stellt sich die Frage nach der Bindung eines Mitarbeiters an seinen Arbeitgeber und nach den Auswirkungen auf Leistungs- und Kündigungsbereitschaft.

Praxiswissen Gleitschleifen: Leitfaden für die Produktionsplanung und Prozessoptimierung

Dieses Fachbuch stellt sehr anschaulich und in verständlicher Sprache alle wichtigen Bereiche des Gleitschleifens dar. Viele Tabellen mit Richtwerten und Diagrammen geben konkrete Hinweise für die praktische Arbeit. In der aktuellen Auflage wurden die Kapitel zur Abwasserbehandlung und zu den Topf-Vibratoren deutlich erweitert.

Unternehmensberatung und Partizipation: Eine empirische Untersuchung in Krankenhausunternehmen

Peter Brückner-Bozetti geht der Frage nach, welchen Einfluss die Partizipation der Mitarbeitenden auf den Beratungsprozess in Unternehmen hat und kann mit seiner Studie ein komplexes Ursache-Wirkungsgeflecht darstellen. Dabei thematisiert der Autor insbesondere die Bedeutung der Integration von Fach- und Prozesskompetenz, die konkrete Gestaltung von Partizipation sowie die Handlungsstrategien der Akteure in Beratungsprozessen.

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Wittenberger Unruhen“ E Seine Abwesenheit löste in Wittenberg eine Autoritätskrise aus, die sich zunächst im Streit um die Frage seiner Nachfolge als Prediger an der Stadtkirche äußerte. Er selbst versuchte, Philipp Melanchthon in diese Position zu bringen, aber das Allerheiligenstift an der Schlosskirche, das hier zu befragen war, verweigerte sich dem angesichts des Umstands, dass Melanchthon kein geweihter Priester war. So blieb die Stelle vakant, und es entwickelte 35 II. Ausbreitung, „Wildwuchs“ und Umgestaltung sich rasch ein neues Kräfteverhältnis.

Die Ambivalenz, den Glauben an Gott als „Das erste und hochste, aller edlist gut werck“ (WA 6, S. 204, Z. 25) und Wurzel aller anderen Werke zu preisen und doch auch und gerade ihn als Publikationsoffensive Luthers 25 II. Ausbreitung, „Wildwuchs“ und Umgestaltung Wirken Gottes allein im Menschen zu verstehen, machte die Stärke dieses Textes aus, der von sich aus und ohne Not eine Grundfrage an die reformatorische Botschaft beantwortete: wie nämlich christliches gutes Leben noch zu begründen sei, wenn die Rechtfertigungslehre doch die Werke zu destruieren schien.

Dieser berief für den 21. Juli eine Disputation zwischen Zwingli und den Lesemeistern der Bettelorden in Zürich ein und gestattete als deren Ergebnis Zwingli formell die Predigt nach der Schrift. Heiko Augustinus Oberman hat zu Recht darauf hingewiesen, dass eigentlich dieser Vorgang als die „erste Zürcher Disputation“ zu bezeichnen ist – ein Begriff, der gemeinhin der ein halbes Jahr später stattfindenden Veranstaltung vorbehalten wird: Wieder lud der Rat für den 29. Januar 1523 zu einer Disputation ein, die nun in großer Öffentlichkeit stattfinden sollte; auch der Bischof von Konstanz war geladen, ohne dass ihm eine besondere Rolle zugebilligt worden wäre.

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