Die Protos-Studie: Ergebnisqualität stationärer by Nikolaus Gerdes, Hermann Weidemann, Wilfried H. Jäckel

By Nikolaus Gerdes, Hermann Weidemann, Wilfried H. Jäckel

Jährlich werden in Deutschland etwa eine Million stationäre Maßnahmen zur medizinischen Rehabilitation in über one thousand Rehabilitationseinrichtungen durchgeführt. Diese Maßnahmen stellen eines der wichtigsten Mittel dar, um dem "Gesundheitsproblem Nr. 1", nämlich den chronischen Krankheiten und ihren Folgen, zu begegnen. In der aktuellen Diskussion um die Zukunft der medizinischen Rehabilitation steht die Frage nach ihrer Effektivität und Effizienz im Mittelpunkt. Die PROTOS-Studie liefert mit einem aufwendigen therapiezielorientierten Studiendesign für eine Stichprobe von über 5000 Patienten eine Fülle von Daten zur kurz-, mittel- und langfristigen Wirksamkeit von stationären Rehabilitationsmaßnahmen in den Indikationsbereichen Kardiologie, Orthopädie, Prävention, Psychosomatik und Neurologie.

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Zu beachten ist dabei allerdings, daB er flir jeden Patienten unterschiedliche Variablen enthalt und damit als zusammenfassender Ausdruck der individuellen Problernlagen und Zielsetzungen zu verstehen ist. In methodischer Hinsicht ist der Zielsummenscore allerdings insofern problematisch, als er tiber eine geschickte Auswahl der einzelnen Zielvariablen manipuliert werden k6nnte. Wenn beispielsweise als Therapieziele nur Variablen gewahlt werden, bei denen relativ leicht gute Effekte zu erzielen sind, ergeben sich naturgemaB gute Effekte auf dem Zielsummenscore, und eine Klinik, die schwierigere Therapieziele einbezieht, wtirde durch niedrigere Effekte "bestraft".

A. in den psychosomatischen und Praventionskliniken stark iiberreprasentiert sind. Die Kostentragerschaft weist eine breite Streuung auf. h. Renten-, Kranken- und Unfallversicherung) widerspiegelt, kann hier nicht entschieden werden, da entsprechende Vergleichsdaten fehlen. Auf jeden Fall aber unterscheidet sich die Studienpopulation in demographischer Hinsicht deutlich yom Durchschnitt der Rehabilitanden in der Rentenversicherung. - 43- Kap. 2 Eingangsbefunde In diesem Abschnitt werden einige Merkmale analysiert, die Rtickschliisse auf die Problernlagen zulassen, mit denen die Patient en die Rehabilitation angetreten haben.

AuBerden fehlt eine - nach Angaben aus den Kliniken relativ kleine Zahl von Patienten, die eine Teilnahme an der Studie von vornherein abgelehnt haben. Leider liegen uns keine genauen ZaWen iiber die genannten drei Untergruppen vor und auch keine sonstigen Angaben, an denen gepriift werden konnte, ob sie sich systematisch von den Studienpatienten unterscheiden. Zum Verstandnis dieses Mankos sei darauf hingewiesen, daB die Erhebungen im Hinblick auf die organisatorischen Ablliufe nicht ganz einfach waren und in den Einrichtungen iiber einen doch recht langen Zeitraum neben dem normalen Klinikbetrieb absolviert werden muBten.

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