Die interne Evolution von Organisationen: by Jürgen Kumbartzki

By Jürgen Kumbartzki

In betriebswirtschaftlichen Theorien des organisationalen Wandels werden ökonomische Organisationen vielfach als exakt steuer- und gestaltbare Einheiten gesehen.

Jürgen Kumbartzki stellt dieser Vorstellung eine evolutionäre Perspektive gegenüber. Er führt ökonomische bzw. organisationale Entwicklungen auf allgemeine Prinzipien der edition, Selektion und Retention zurück, die grundsätzlich auf verschiedenen Systemebenen der organization wirken, und integriert die unterschiedlichen Betrachtungsebenen in einem Ansatz. Da eine evolutionäre examine von Organisationen die explizite Einbeziehung zielgerichtet handelnder organisationaler Gestalter erfordert, verknüpft der Autor Selektionsmechanismen mit Überlegungen des strategischen Managements. Dabei untersucht er insbesondere, wie externe Selektionsdrücke organisationsintern umgesetzt werden und welche Rolle organisationale Entscheidungsträger in diesem Zusammenhang spielen.

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Die Argumentation hier soll zusätzlich um einige Aspekte aus dem damals neu entstehenden Gebiet der Genetik erweitert werden. Dabei zeigt sich, daß insbesondere neue Erkenntnisse über den Ursprung der Variation entscheidende Impulse zur Klärung obiger Fragen brachten. 2 Grundlegende Begriffe der Genetik Nach der Wiederentdeckung der Mendelschen Vererbungslehre um die Jahrhundertwende entwickelte sich die Genetik sehr schnell zu einer autonomen Wissenschaft. Den Terminus technicus "Gen" zur Bezeichnung der materiellen Basis eines erblichen Merkmals führte erstmals der dänische Genetiker Johannsen im Jahre 1909 ein.

Für Unternehmer wäre dies beispielsweise die Erwartung von Profiten. 2 DARWINS EVOLUTIONSTHEORIE 25 nen zu betrachten. Die meisten Arbeiten zur Evolution von Organisationen, insbesondere die empirischen, befassen sich ausschließlich mit der Gründung und Selektion ganzer Unternehmen. Auf diese Weise läßt sich zwar industrieökonomisch die Veränderung von Organisationspopulationen beschreiben, den Wandel einzelner Organisationen kann man so jedoch nicht erfassen. 15 Tatsächlich kann man die Prinzipien der natürlichen Selektion auch ohne eine Reproduktion im biologischen Sinn anwenden.

Freeman 1982, S. 19). Bei einer Fusion bringen die beteiligten Organisationen ihre Merkmale in unterschiedlicher Ausprägung in den resultierenden Zusammenschluß ein. Diese Arten der Reproduktion haben aber qualitativ nichts mit der Übertragung und Rekombination eines genetischen Programms gemein, wie dies bei Lebewesen der Fall ist. Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob es je nach Untersuchungsgegenstand überhaupt sinnvoll ist, verschiedene Generatio14Hier liegt die Annahme zugrunde, daß sich ökonomische Organisationen frei bilden können und ein Marktzutritt möglich ist.

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