Die Formenwelt des Tastsinnes: Erster Band Grundlegung der by Géza Révész

By Géza Révész

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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5) Die Frage, ob operierte Blindgeborene Bewegungen von Gegenständen sogleich als Bewegungen auffassen, lässt sich wegen der geringen Zahl der Angaben nicht entscheiden. Die U rteilskriterien, die die Forscher bei der Beantwortung dieser Frage verwendet haben, waren durchwegs falsch. 6) Auch die Angaben der Autoren über die wichtigste Frage, ob nämlich operierte Blindgeborene gleich nach der Operation die Struktur des optischen Raumes zu erkennen, räumliche Verhältnisse der Dinge, ihre Lage und ihren Abstand voneinander und von dem Beobachter richtig zu erfassen, körperliche Objekte plastisch und perspektivisch wahrzunehmen vermögen, geben kein eindeutiges Bild.

Wichtig is·t es gegenüber v. Senden und Wittmann 1) zu betonen, dass alle diese Feststellungen mit dem Grundproblem des Raumcharakters der haptischen Wahrnehmungen in keinem Zusammenhang stehen. Gewiss können uns Erfahrungen an operierten Blindgeborenen Hinweise auf die Struktur des konkreten optischen und haptischen Raumbildes und Aufklärung über die Erscheinungsform der optisch und haptisch wahrgenommenen Gegenstände geben. Aber die Frage, ob die haptischen Eindrücke räumlich oder unräumlich sind, wird durch die Feststellung nicht beantwortet, dass die Blindgeborenen nach der Operation über kein optisches Raumbild verfügen.

Und schliesslich d) Wahrnehmungsfähigkeit für Helligkeit, Farbe und Gestalt bei No. 30, 47 und 50. 3) Ausser diesen zwei Gruppen müssen wir aus methodischen Gründen noch die ersten 22 Fälle ausschalten, da sie, wie bereits erwähnt, aus einer Zeit stammen, in der weder einwandfreie U ntersuchungsmethoden, noch richtige Fragestellungen vorlagen. Das sind die Fälle aus den Jahren von 1695 bis etwa i858. Bei diesen summarisch auszuschaltenden Fällen wollen wir doch einjge Ausnahmen machen, obgleich an ihrer Zuverlässigkeit zu zweifeln ist.

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