Die Europäische Kommission als lernende Organisation?: Die by Tanja Kopp-Malek

By Tanja Kopp-Malek

Die Europäische Kommission stellt einen zentralen Akteur der Europäischen Union dar. Sie wird mit zunehmend umfangreicheren und sich wandelnden Aufgaben konfrontiert, auf die die Europäische Kommission reagieren muss. Dieses Buch untersucht am Beispiel der Umsetzung des umweltpolitischen Integrationsprinzips innerhalb der Europäischen Kommission, inwiefern diese vor dem Hintergrund sich verändernder Umweltanforderungen in der Lage ist zu lernen. Dazu fußt die Untersuchung auf einer systematischen Beschäftigung mit Ansätzen organisationalen Lernens, die zur Anleitung der empirischen Untersuchung herangezogen werden.

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Dabei wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den Generaldirektionen nicht nur um administrative Suborganisationen in einem „politikfreien Raum“ handelt, sondern dass diese über ihren je eigenen „approach to policy, their own ways of working and their own political and organisation objectives“ (Cini 2000b: 76) verfügen. Die Generaldirektionen haben also ihre eigenen Vorstellungen „about what the Commission should be doing and how it should be doing it“ (Nugent 2001: 159). Dies untermauern etwa die Arbeiten von Dinan (1999) zum „unloved civil service“ der Kommission oder von Cini (1996; 2000) über die unterschiedlichen – die Arbeitsweise von Mitarbeitern und Policy-Ergebnisse beeinflussenden – Einstellungen und Kulturen der Generaldirektionen und den daraus resultierenden Problemlagen innerhalb der Kommission.

Zeichnet sich ab, dass der Rat oder das Parlament einen Vorschlag der Kommission zurückweisen, hat sie die Möglichkeit, diesen zu modifizieren oder zurückzuziehen. : 20; Nugent 2002: 152; Peterson 2002: 89). Die Kommission ist ferner für die Implementation von EU-Policies zuständig. Sie ist der „executive arm of Community governance“ (Mazey/Richardson 1997: 178), welcher dafür verantwortlich ist, die effektive Implementation der vom Rat der EU beschlossenen Politiken zu gewährleisten (Giering 1999: 8).

Lernen kann dabei zu unterschiedlich weitreichenden Veränderungen im organisationalen Wissenssystem führen, wie es bereits eingangs mit Blick auf individuelle Lernprozesse eingeführt worden ist. So bezieht sich einfaches Lernen auf der organisationalen Ebene auf eine Modifikation von Regelsystemen (z. B. veränderte Muster in Kommunikationsbeziehungen oder in der Arbeitsteilung), durch die die mit „(…) Nachteilen behafteten Routinen zur Aussonderung gelangen“ (Wiesenthal 1995: 141). Die wesentlichen Merkmale der „theory-in-use“ bleiben dabei jedoch unverändert (vgl.

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