Die Entstehung der Arten und höheren Kategorien: by Herbert Lamprecht

By Herbert Lamprecht

In der vorIiegenden Arbeit werden die Ergebnisse meiner fiber einen Zeitraum von mehr als dreiBig Jahren sich erstreckenden, experi mentellen Untersuchungen zu den Fragen des Artbegriffes und der Ent stehung der Arten zusammenfassend dargestellt. Eine groBere Anzahl Einzelfragen behandelnde Schriften sind von mir seit 1940 veroffent auf diesem Gebiete vorgebrachte Auf Iicht worden. Von anderer Seite fassungen werden besprochen und kritisch beleuchtet. Den Ausgangspunkt zu diesen Studien bildete ausschIieBIich der Wunsch, die genisch bedingte Unterlage fUr die absolut trennende, das heiBt unfiberbrfickbare Barriere zwischen zwei nahe miteinander ver wandten Arten klarzulegen. Als Versuchsleiter des Institutes fUr Gemfisebau n Alnarp (1925 bis 1932) bestand fUr mich vor allem die MogIichkeit, ein solches Studium mit Arten der Gattungen Phaseolus und Pisum auszufUhren. Ein im iciness 1929/30 gemachter Fund von zwei auf einer Pflanze von Phaseolus vulgaris geernteten Hybridsamen, die ihre Entstehung einer Befruchtung mit Pollen von Phaseolus coccineus verdankten, bildete die Anregung zur Ausffihrung von reziproken Kreuzungen zwischen diesen Arten in groBem Umfang. Ffir die Moglichkeit zur Durchffihrung dieser rein theoretischen Studien bin ich dem damaIigen Direktor des StaatIichen Institutes ffir Gartenbau in Alnarp, Professor C. G. DAHL, zu groBem Dank ver pflichtet.

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Evolution der Viererkette: Das Ballgewinnspiel

Mit der Viererkette wurde im Fußball eine neue Ära eingeleitet. In Synthese mit einem kompakten Mannschaftsverband wird Überzahl am Ball geschaffen und alle relevanten Pässe zum eigenen Tor zugestellt. Die logische Fortsetzung dieser Meilensteine der Fußballtaktik ist das Ballgewinnspiel. Durch geschickt organisierte Laufwege der Offensivspieler wird der Gegner in "Fallen" gelockt und ein Ballgewinn in seiner Tornähe erzwungen.

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The Cradle of Humanity: How the Changing Landscape of Africa Made Us So Smart

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Del' groBe Botaniker R. v. WETTSTEIN (1924 p. 15) gibt folgende ktirzere Definition: "Die Art kann als die Gesamtheit del' Individuen bezeichnet werden, welche in allen dem Beobachter wesentlich erscheinenden Merkmalen untereinander und mit ihren N achkommen tibereinstimmen". Zu diesel' Definition ist zu sagen, daB sie das Subjektive in ausgezeichneter Weise durch die Worte "dem Beobachter wesentlich erscheinenden Merkmale" angibt, wahrend sie nichts tiber eine sachliche Unterlage aussagt. Bei einem Vergleich diesel' von Systematikern gegebenen Artdefinitionen werden unmittelbar bedenkliche Unsicherheiten offenbar, die subjektiv verschiedene Deutungen gestatten.

Ren Blattzipfeln. Blattfiedem breit (s. Abb. 3). Blattkonsistenz Dick. Diinn. Blattnerven Auf der Blattunterseite erMht. Auf der Blattunter- und -oberseite erhOht. Rauptstamm und Seitenzweige etwa in gleicher Rohe Bliitenkorbe tragend. Rohe bis etwa 150 cm. Farbe und Glanz Reller bis dunkler griin, glan- Matt graugriin. zend. der Blatter Bliitenkorbchen Mit fast ebener Ober- und Un- Mit gewolbter Ober- und Unteraeite (s. Abb. 4 rechts). teraeite (s. Abb. 4 links). Bliitenboden Breit, spitz kegeHormig (s.

Wenn z. B. aIle Merkmale in beiden Kreuzungsrichtungen iiberfiihrt und in fertilen Nachkommen erhalten werden konnen, dann kann es sich nicht um naturbedingte, sondern nur um konventionelle Arten handeln. l3lich auf die subjektive Auffassung der Autoren zuriickzufiihren. In diesem Zusammenhang wird ganz abgesehen von Fallen, in denen gewisse Genkombinationen zu Letalitat oder Subletalitat fiihren oder nicht fertil erhaltlich sind. Letzteres kann aber solchenfaIls auch durch nur physiologische Schwachen bedingt sein, wie z.

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