Der ungewisse Lebensabend?: Alter(n) und Altersbilder aus by Helga Pelizäus-Hoffmeister (auth.), Helga

By Helga Pelizäus-Hoffmeister (auth.), Helga Pelizäus-Hoffmeister (eds.)

​Seit jeher hat das Thema Alter(n) für Individuum und Gesellschaft große Bedeutung. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen existieren gesellschaftliche und individuelle Vorstellungen vom adjust und vom Altern. Da diese „Altersbilder“ keine unbedeutenden Begleiterscheinungen des Umgangs mit dem Alter(n) sind, sondern eine Realität schaffen, die diesen mitbegründet, ist ihre Reflexion eine wichtige Aufgabe. Altersbilder entstehen immer auf der foundation spezifischer gesellschaftlicher Bedingungen. In diesem Buch wird der Frage nachgegangen, inwiefern Unsicherheiten und Uneindeutigkeiten in der Lebensphase modify bei der Herausbildung von Altersbildern eine Rolle spielen. Es wird vermutet, dass ungewisse Lebensbedingungen im modify zu negativen, widersprüchlichen und/oder ambivalenten Altersbildern führen und diese wiederum auf die Lebensbedingungen der Älteren zurückwirken. Dass das Thema Alter(n) auch für junge Menschen interessant ist, zeigt diese Veröffentlichung. Sie wurde von zwölf Studierenden des Masterstudienganges für Staats- und Sozialwissenschaften geschrieben. Deren Ziel conflict es, einem möglichst großen Kreis von Leserinnen und Lesern einen anregenden und aufschlussreichen Einblick in die Entstehungsbedingungen von Altersbildern zu geben und zugleich die Wechselwirkungen zwischen dem gesellschaftlichen Kontext und den Vorstellungen vom Alter(n) herauszuarbeiten.​

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Die Deutschen Parteiprogramme: Vom Erwachen des Politischen Lebens in Deutschland bis zur Gegenwart

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Simultan hybride Qualitätsstrategie im Privatkundengeschäft von Kreditinstituten: Erfolgreiche Synthese von Kosten- und Qualitätsvorteilen

Kreditinstitute stehen im Privatkundengeschäft derzeit vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits sind Reaktionen auf den Strukturwandel nötig, andererseits gilt es, die andauernde Ertragsschwäche zu bekämpfen. Die Folge ist eine Intensivierung des Wettbewerbs. Vor dem Hintergrund der bankbetrieblichen Konkurrenzsituation untersucht Andreas Bruns, unter welchen Voraussetzungen Kreditinstitute den dringend benötigten Wettbewerbsvorteil mit Hilfe einer simultan hybriden Qualitätsstrategie erreichen können.

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Frankfurt/Main: Suhrkamp Bonß, Wolfgang (1995): Vom Risiko. Unsicherheit und Ungewissheit in der Moderne. Hamburg: Hamburger Edition Bonß, Wolfgang (1997): Die gesellschaftliche Konstruktion von Sicherheit. In: Lippert et 81. (1997): 21-41 Bonß, Wolfgang (1998): Berechenbarkeit und Vertrauen. Zur Herstellung von Sicherheit in der Risikogesellschaft. \0: KochIWilliogmann (1998): 47-67 54 Helga Pelizäus-Hoffmeister BonS, Wolfgang et 81. (2004): Biographische Sicherheit - Perspektiven und Fragmente.

Anschließend werden die entwickelten Bereiche vor dem Hintergruod möglicher Unsicherheitsperzeptionen erläutert und durch Beispiele illustriert. Abbildung 1: Bezugsrahmen des Handelns Materielle Reproduktion (A) .... Selbstdeutungen (G) ~ Sozial- und Rollenbeziehungen (I) ..... Gesellschaftliche Altersbilder (L) Bei der Betrachtung der materiellen Reproduktion steht die Existenzsicherung der Älteren im Mittelpunkt. Hier muss gefragt werden: Wie werden die Aussichten aufSicherung des Lebensunterhalts im Alter wahrgenommen?

Insofern sollten die jeweiligen Arrangements der Existenzsicherung aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Perspektiven in den Blick genommen werden. Eine Sicherung des Lebensunterhalts im Alter kann auf unterschiedlichen "Säulen" bzw. Strategien - und deren Kombinationen - aufbauen, die je nach historischem und kulturellem Kontext variieren und zugleich selbst mit Ungewissheiten einhergehen: So kann die Existenz im Alter einerseits - wie im ersten obigen Beispiel - vor allem durch öffentliche Zuwendungen, hier durch den Staat, gesichert werden.

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