Der Patient als Kunde und Konsument: Wie viel by Hartmut Kliemt (auth.), Andrea Fischer, Rainer Sibbel (eds.)

By Hartmut Kliemt (auth.), Andrea Fischer, Rainer Sibbel (eds.)

Andrea Fischer, von 1998 bis 2001 Bundesministerin für Gesundheit, ist heute selbständige Beraterin für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und Vortragende zu Themen der Gesundheitspolitik und - wirtschaft sowie zur Ethik der Medizin.
Professor Dr. Rainer Sibbel ist Professor für Betriebswirtschaft, insbesondere Internationales Gesundheitsmanagement. Im Oktober 2004 wurde er als akademischer Direktor des MBA – foreign health facility and Healthcare administration sowie Leiter des Institute for foreign overall healthiness administration an den Stiftungslehrstuhl der Fresenius Hochschulstiftung für Gesundheitsmanagement berufen.

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Es ist der Zustand der Postdemokratie erreicht, in dem der Staatsbürger durch den Konsumenten ersetzt worden ist. 3 Insofern erfährt heute der konsumkritische Ton in einem kritischen, aber keinesfalls demokratiefeindlichen Abgesang auf die Volksherrschaft konventioneller Prägung ein gleichsam wehmütiges da capo. 3 Münch (2009), S. 316f. Patienten als souveräne Verbraucher – neue Optionen für Patienten | 33 Gespaltene Nachfrage im triangulierten „Gesundheitsmarkt“ Im Unterschied zu klassischen Märkten unterliegt das Sozial- und Gesundheitswesen als Produktionsstätte für „öffentliche Güter“ einer relativ engmaschigen staatlichen Regulierung, die die Anwendung des Begriffs „Markt“ nur unter Vorbehalt gestattet.

Godolphin (2009). Psychisch Kranke als Kunden? Grenzen eines Konzepts | 61 1. Wird die ärztliche Behandlung im Krankheitsfall von der Kasse getragen, so ist die behandelte Person ausschließlich Patient. Diese Person gleichzeitig als Kunden zu behandeln, verletzt das Fürsorgegebot und das Kassenrecht, weil entweder eine Unterversorgung des Patienten oder eine Überversorgung des Kunden vorliegt. 2. Ist die betroffene Person gesund und willens, für eine gewünschte ärztliche Leistung selbst zu zahlen, so handelt es sich um einen echten Kunden.

Und auch die Schulmediziner in ihren Kassenpraxen sind in Zeiten rückläufiger Erlöse nur all zu gern bereit, spezielle, sagen wir mal „unorthodoxe“, vom Patienten privat zu bezahlende Angebote zu machen. Natürlich macht es einen moralischen Unterschied, ob dies in der Folge fehlgeschlagener Standardbehandlungen oder im Zuge hoffnungsloser Krankheit oder einfach aus Umsatzgründen geschieht. Bedenklich sind diese im Windschatten eines abgeschwächten Fürsorgeprinzips erzielten Erlöse allein schon deshalb, weil hier für Geld „Heilungsverspre23 60 Vgl.

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