Das narrative Urteil: Erzählerische Problemverhandlungen von by Michael Richter

By Michael Richter

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Für entsprechende Forschungen wäre m. E. die Einbeziehung narrativer Bewertungen und Urteile, wie sie in dieser Arbeit untersucht werden, unabdingbar. , the inextricable interconnection between trying to make sense of and being within an environment that extends beyond the self”. Erzählen sei auch “an instrument for multiplying and detailing the perspectives that can be adopted on a given set of events”. Es erfülle dabei ––––––––––––– 49 Zitiert nach Jean Matter Mandler, Stories, Scripts, and Scenes (1984), 17.

Kognitive Poetik fragt, wie narrative Strukturen zur Bedeutung von Texten beitragen, und sie geht dabei von der Voraussetzung aus, dass wir (auch) in Geschichten denken. Als literaturwissenschaftliche nähert meine Untersuchung sich diesem Denken in Geschichten vor allem aus Richtung der Geschichten, während die Kognitionswissenschaften diese Frage eher vom Denken her angehen. ––––––––––––– 47 „Kognitive Poetik“ ist in dieser Untersuchung also enger gefasst als das auch “cognitive poetics” genannte Forschungsprogramm, das kognitionswissenschaftliche Einsichten für die Literaturwissenschaft fruchtbar machen möchte.

Ihre räumliche Metaphorik erbt „kognitive“ Rhetorik natürlich von der klassischen Rhetorik. Wenn diese die Erfindungskraft selbst der Analyse unterzieht 26, nutzt sie dafür bekanntlich die räumliche Vorstellung des „Aufsuchens“ der Argumente, für das sie Hilfsmittel bereitstellt – das Erfinden wird zum Auffinden des Stoffes entlang erlernbarer Wege. Ihre Wurzel hat diese raumhafte Vorstellung von Wissen und Denken in der (dialektischen) „Topik“, der Lehre von den „Örtern“, dem „wegbereitenden Verfahren“ 27, das jede erdenkliche Verbindung in der Landschaft der allgemeinen Überzeugungen (Meinung, endoxa) nachzuzeichnen versucht.

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