Das emotionale Unternehmen: Mental starke Organisationen by Jochen Peter Breuer

By Jochen Peter Breuer

Veränderungsprozesse belasten in vielen Unternehmen Führungskräfte und Mitarbeiter. Ähnlich wie im Leistungssport ist auch in der Wirtschaft, neben Wissen und education, die mentale Stärke der enterprise für den Erfolg entscheidend.
Interessenkonflikte um Macht und Geld, kulturelle Unterschiede, persönliche Hoffnungen und Ängste der Schlüsselpersonen rufen „emotionale Viren“ hervor, die eine „mentale Verschmutzung“ des Unternehmens nach sich ziehen.
Die beiden erfahrenen Berater zeigen anschaulich, wie ein Unternehmen zur mentalen Stärke geführt werden kann. Das Prinzip der „emotionalen Viren“ dient dabei als Grundlage, um die Selbstheilungskräfte der organization zu aktivieren. Ein innovativer und foreign bewährter Ansatz, anschaulich und kurzweilig dargestellt - eine originelle und nützliche Lektüre.

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Es ist zwar nicht so schnell, dafür jedoch „überlegter“. Dieses zusätzliche Signal geht zum Neokortex, der die ankommende Information verarbeitet, bis er alles vollständig aufgenommen hat und dann die subtilere Reaktion einleitet. Der Neokortex dient quasi als Kontrollstelle der beim emotionalen Prozessieren gewonnenen Information und führt zu einer angemesseneren Reaktion, indem die Amagdyla und andere limbische Bereiche gedämpft werden. Dies ist der Moment, in dem wir entscheiden, ob wir resignieren, lügen, versuchen zu beschwichtigen, verhandeln, jammern ...

Vor einer weiteren Betrachtung geht es zunächst darum, die Begriffe klar zu definieren und differenzieren: Wenn wir im Alltag von „Lust“ oder „Neid“ sprechen, meinen wir damit meist die subjektiv erlebten Gefühle. Psychologen hingegen betrachten Emotionen als Gefühle sind ein komplexe Zustände, die nicht allein durch Gefühle beschrieben werden können: Bestandteil Sie äußern sich auch in körperlichen Reaktionen wie Herzklopfen oder schnelle- von Emotionen rer Atmung („Erleben“) sowie in Mimik, Ausdruck und Verhalten („Handeln“) und beinhalten eine Kognition, wie zum Beispiel das bewusste Erinnern („Denken“).

Dieses unbewusste, erfahrungsbedingte Reizmuster veranlasste seine Amygdala dazu, die Situation als „gefährlich“ einzustufen, und löste die gleichen Reaktionen aus wie damals in der Schulzeit. Jeder von uns kennt solche Situationen aus dem privaten oder geschäftlichen Bereich. Gute und schlechte Erfahrungen haben sich in Form von „Programmen“ in unserem Körper verankert. Wenn wir Objekte, Töne, Düfte oder Situationen wahrnehmen, die in diesem Programmen gespeichert sind, setzen diese Programme immer wieder die gleichen Emotionen, ob positiv oder negativ, frei: Bestimmte Musikstücke, die wir mit Glücksmomenten aus der Vergangenheit verbinden, versetzen uns sofort wieder in die angenehme Stimmung von damals.

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