Dada Köln: Max Ernst, Hans Arp, Johannes Theodor Baargeld by Jörgen Schäfer

By Jörgen Schäfer

»Dada conflict kein Rüpelspiel«: Aspekte einer Poetik des Dadaismus.- Dada vor Dada: Prä-dadaistische Aktivitäten in Köln.- Vom Ersten Weltkrieg zur Weimarer Republik: Zur politischen Krisenkonstellation 1918–1921.- Der Ventilator (Februar/März 1919).- Der Ventilator als wichtigste Station der Formierung der Dada-Gruppe.- Zur Parallelität von künstlerischem und politischem Protest.- Die Begegnung von Max Ernst und Alfred F. Gruenwald und die Gründung der Gesellschaft der Künste (Winter 1918/19).- Die Störung einer expressionistischen Lesung (6. Februar 1919) und der »Theaterputsch« (4. März 1919).- Der dadaistische Impuls: Die Initiation der Kölner Dada-Gruppe.- Der Aufenthalt von Max Ernst und Alfred F. Gruenwald in München (September 1919).- Die Ausstellung der Gruppe D und die Sezession der Dadaisten von der Gesellschaft der Künste (November 1919).- Das Bulletin D.- »Am Unterleib der Gesellschaft wächst die Kunst«: Dadaistische Polemik gegen tradierte Kunstrichtungen im Bulletin D.- Otto Freundlichs radikale Sozialkritik in »Die Lach-Rackete«.- Die Schammade.- Die Entstehung der schammade (April 1920).- Hans Arps »aus dem ›cacadou supérieur‹«.- Max Ernsts Gedichte »Gertrud«, »Lisbeth«, »Antwort der Weltbürger an Kurt Pinthus-Genius« und »Worringer, profetor DaDaistikus«.- Johannes Theodor Baargelds Gedichte »Bimbamresonnanz 1.« und »Bimmelresonnanz II«.- Dada-Prosa: Johannes Theodor Baargelds »Röhrensiedelung oder Gotik« und »26 doch simpel«, Max Ernsts »Adamismus« sowie Heinrich Hoerles »[dilettanten erhebt euch]«.- Der Dada-Vorfrühling im Brauhaus Winter.- Das Ende von DADA KÖLN.- Die Erste Internationale Dada-Messe in Berlin (Juni 1920).- Tristan Tzaras Dadaglobe.- Die Fatagaga-Arbeiten von Hans Arp und Max Ernst.- Die erste Max Ernst-Ausstellung in Paris (Mai 1921).- Der Epilog zu DADA KÖLN: Dada in Tirol (Sommer 1921/22).- Abbildungsnachweis.

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Januar gesellschaftlich demokratisch gefestigten Revolution gemein, ein Machtfaktor geworden, der es also eigentlich gar nicht mehr nötig hat, revolutionär zu sein. Der Expressionismus ist durch die Revolution salonfähig geworden, wenn auch in beschränktem Masse. Aber ist er dann noch die revolutionäre Kunst'fS Den lIsthetischen Implikationen, die diese erste prä-dadaistische Kritik am Expressionismus im Dada-Kontext gewinnt, werden wir uns zuwenden, wenn wir das Bulletin D analysieren. Doch das gegebene Zitat verweist auf eine für die Bewertung des Ventilator als prä-dadaistische Zeitschrift signifikante Parallele zwischen seiner politischen Kritik an den restaurativen Tendenzen der nach-revolutionären Phase und der lIsthetischen Kritik an den tradierten Kunstvorstellungen, die sich hier paradigmatisch gegen den Expressionismus richtet.

1878) und Angelika Hoerle (geb. 1899) aus diesem Rahmen. Wilhelminismus« geprägt gewesen war. Die Kriegserfahrung, der sich die männlichen Angehörigen dieser Jahrgänge oft freiwillig ausgesetzt hatten, prägte sowohl die politischen als auch die kulturellen Erfahrungen dieser Generation. halbherzigen« Umbruch konfrontiert, von dessen aktiver Gestaltung sie weitgehend ausgeschlossen blieb. Alten« zu etablieren. , z. B. die verschiedenen Ausprägungen der Jugendbewegung. Auch im Bereich der Kunst ließ sich die fortschreitende Anerkennung des zuvor als revolutionär geltenden Expressionismus durch das Bildungsbürgertum beobachten.

29 Vgl. dazu Joachim Heusinger von Waldegg: »Macchab in Köln? Franz Henseler, Max Ernst und ihr >Medium«c. 1977. «. In: Der Ventilator 1 (1919), H. 5, S. 5-7. - Vgl. Uli Bohnen: Das Gesetz der Welt ist die Änderung der Welt. Die rheinische Gruppe progressiver Künstler (1918-1933). Berlin: Karin Kramer Verlag 1976, S. 33. 31 Vgl. Otto Freundlich - Entwürfe zum kosmischen Kommunismus«. In: Otto Freundlich, Schriften. Hrsg. von Uli Bohnen. Köln: DuMont Buchverlag 1982, S. 23. der Boden, auf dem wir stehen schwankt«.

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