Bevölkerungswachstum und Umweltnutzung: Eine ökonomische by Frank Jöst

By Frank Jöst

Die vorliegende Studie untersucht den Zusammenhang von Bevölkerungswachstum und Umweltproblemen. Anhand philosophisch-historischer sowie empirisch-deskriptiver Untersuchungen und der umfassenden examine positiver und normativer ökonomischer Theorien wird die Komplexität der Wechselwirkungen zwischen Bevölkerungsentwicklung und Umweltproblemen aufgezeigt. Die Studie zeigt dabei die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Untersuchungen zu diesem Themenkomplex auf.

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Durch das Verteilen von Verhütungsmitteln vorschlagen, um die Voraussetzungen für wirtschaftliche Entwicklung zu schaffen. Akzeptiert man dagegen Hypothese 2, dann wird man keine auf die Reduktion des Bevölkerungswachstums abziehlende Politikmaßnahmen fordern. Man würde allenfalls Maßnahmen befürworten, die zu einem beschleunigten Wirtschaftswachstum führen, da sich hierdurch etwaige Probleme, die durch eine größe Bevölkerung entstehen können, von alleine lösen. In der Entwicklungspolitik ist ein solches Vorgehen unter dem Slogan "Entwicklung ist die beste Pille" bekannt geworden.

Deshalb, so der Autor, muß man davon ausgehen, daß es eine allgemein akzeptierte Theorie des demographischen Übergangs nicht gibt. Die aus seiner Sicht überzeugendsten Voraussetzungen für einen Rückgang der Fertilität formulierte Coale (1973). Für ihn müssen zu einer dauerhaften Fertilitätsreduktion drei Bedingungen erfüllt sein: 1. Effiziente Verhütungstechniken müssen bekannt und verfügbar sein. 2. Die Menschen müssen eine niedrige Kinderzahl als Vorteil wahrnehmen. 3. Die Menschen müssen die Entscheidung über die Zahl ihrer Nachkommen als bewußte Wahl treffen.

Auf solche Plausibilitäten hebt Preston (1996: 10lff) ab, wenn er im Anschluß an das obige Zitat schreibt: "But Ehrlich's formulation has face validity. Since people's activities are the principal source of pollution, it is reasonable to suppose that more people will produce more pollution. " Damit eine Anwendung der Identität und die Interpretation der auf dieser Basis ermittelten Ergebnisse sinnvoll ist, muß also plausibel gemacht werden, daß die wichtigsten Komponenten, die die Umweltnutzung beeinflussen, in dieser Identität berücksichtigt worden sind.

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