Bevölkerungsentwicklung in Zeit und Raum: Datenquellen und by Wolfgang Gerß (auth.), Wolfgang Gerß (eds.)

By Wolfgang Gerß (auth.), Wolfgang Gerß (eds.)

Die Anregungen zu dieser Aufsatzsammlung stammen aus zahlreichen Seminaren zur empirischen Sozialforschung an den Universitäten Duisburg und Düsseldorf. Das Generalthema ist die Verfügbarkeit und Aussagefähigkeit amtlicher statistischer Bevölkerungsdaten im Zeitablauf und in kleinräumlicher Gliederung. Die beiden Aspekte Zeit und Raum werden in Beziehung zur mathematischen Chaostheorie gebracht. Die Methoden der Zeitreihenanalyse und der räumlichen Datenanalyse werden in stochastischen Modellen miteinander kombiniert.

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Ökumene und Gemeinde: Untersuchungen zum Alltag in Kirchengemeinden

InhaltDas Buch untersucht die Entwicklung der Beziehungen zwischenevangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Zeitraum von 1983 bis 1999in fünf Stadtteilen mit unterschiedlicher Sozialstruktur. Es fällt auf, wie stark die Kirchengemeinden ein Spiegelbildihrer sozialräumlichen Umwelt, ihrer Probleme und Auseinandersetzungen mitherausfordernden gesellschaftlichen Entwicklungen im Nahbereich darstellen.

Kriminal-politik: Unter redaktioneller Mitarbeit von Matthias Gasch

Kriminalpolitik wird von den Autoren des Buches als ein Politik-Programm verstanden, welches die Strategien, Taktiken und Sanktionsinstrumente beschreibt, mit denen die Institutionen der Inneren Sicherheit eine Optimierung der Verbrechenskontrolle zu erreichen versuchen. Derzeit sind Tendenzen zu beobachten, wonach sich die bislang nationwide und staatlich ausgerichteten Kriminalpolitiken „entgrenzen“: sichtbar vor allem in der zunehmenden Europäisierung der Inneren Sicherheit, beobachtbar aber auch anhand der steigenden Einbeziehung kommerzieller Akteure in die Produktion öffentlicher Sicherheit.

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Sie muss vielmehr für jeden Ort – gewissermaßen prädikativ – bestimmt werden, indem man Art und Stärke aller auftretenden Verflechtungen sorgfältig abwägt. Eine so vorgenommene Abgrenzung des Agglomerationsgebietes muss allerdings immer etwas Willkürliches an sich haben. Die vergleichende Agglomerationsstatistik wird also weiterhin auf die mathematische Agglomeration angewiesen bleiben“ (Knibbe 1940, S. 217, 218, 219). Als Demonstrationsbeispiel dient hier die Stadt Münster (Westfalen) mit ihrem Umland.

195). 43 Eher beiläufig berichtet das Lukas-Evangelium über eine Volkszählung zur Registrierung der Bewohner des römischen Reiches und ihres Besitzes für die Erhebung von Steuern. „Kaiser Augustus [ordnete an], dass alle Bewohner des römischen Reiches in Steuerlisten erfasst werden sollten... So zog jeder in die Heimat seiner Vorfahren, um sich dort eintragen zu lassen. Josef.... ging nach Betlehem ..... Das ist der Ort, aus dem König David stammte. Er musste dorthin, weil er ein Nachkomme Davids war.

Da stets beide Zielrichtungen verfolgt werden, gibt es eine Mischung von großen und kleinen Siedlungen. Das Ausmaß der Bevölkerungsagglomeration bzw. der regionalen Streuung der Bevölkerung hängt vor allem von der Bevölkerungsdichte, dem Industrialisierungsgrad und den Verkehrsmitteln ab. Das Zusammenwirken der force of 38 unification und der force of diversification ermöglicht, dass die vielfältige – materielle und immaterielle, entgeltliche und unentgeltliche – Bedürfnisbefriedigung zu den niedrigsten Gesamtkosten (Produktions- und Transportkosten aller Güter sowie Fahrkosten aller Erwerbstätigen und Konsumenten zusammen) erfolgt und auf diese Weise dem „principle of least effort“ genügt.

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