Berufserfolg von Akademikerinnen und Akademikern: by Mike Kühne

By Mike Kühne

Studieren lohnt sich auch in Zukunft." Zu diesem Schluss kommen Reinberg und Schreyer (2003) und verweisen damit sowohl auf die Perspektiven, die sich aus einem Hochschulstudium ergeben konnen als auch auf die Bedeutung - nes Studiums in den vergangenen Jahrzehnten. Der erfolgreiche Abschluss eines Hochschulstudiums struggle lange Zeit ein Garant fur soziale Absicherung und Pr- tige in der Gesellschaft. Bis in die 1960er Jahre fuhrte ein Hochschulstudium in der Regel zu uberdurchschnittlichem Einkommen und einer der Ausbildung e- sprechenden Beschaftigung. Trotz zahlreicher gesellschaftlicher Veranderungen scheint der Gruppe der Hochquali?zierten im Arbeitsmarkt nach wie vor eine privilegierte Stellung zuzukommen (Bundesagentur fur Arbeit 2007; Hohn 2006; Reinberg und Hummel 2005). Das steigende offentliche und wissenschaftliche - teresse am Akademikerarbeitsmarkt kann vor dem Hintergrund der Entwickl- gen der letzten drei Jahrzehnte nicht verwundern. Dietrich und Abraham (2005: 86) gehen von einer Steigerung des Anteils an Hochquali?zierten im Arbeitsmarkt um etwa three hundred % von 1975 bis zum Jahre 2000 aus. Der Anteil hochquali?zi- ter Personen an der erwerbstatigen Bevolkerung in Deutschland insgesamt gibt Grund zu der Annahme, dass der Bedarf an Personen mit Hochschulabschluss 1 weiter steigen wird (OECD 2006). Auch wenn die Diskussion der Entwickl- gen und Tendenzen des Akademikerarbeitsmarktes im Laufe der Zeit unterschi- liche Aspekte fokussierte, steht zumindest ein theoretisches Konstrukt dauerhaft im Mittelpunkt: der Berufserfolg von Akademikerinnen und Akademikern. Dieses Buch befasst sich mit akademischen Berufsverlaufen. Schwerpunkt der empirischen Untersuchung sind die Determinanten beru?ichen Erfolgs von Ho- quali?zierten.

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In den Mischberufen sind adäquate und inadäquate Beschäftigung etwa gleich verteilt. Die Konstruktion der Gruppe „nichtakademische Berufe“ erwies sich als Artefakt, da es sich fast ausnahmslos um Personen handelte, die sich falsch zuordneten und keine Akademiker/innen waren. • Ein hoher betrieblicher Status (qualifizierte Angestellte und Führungskräfte, Beamte im gehobenen und höheren Dienst) ist nicht automatisch mit qualifikationsangemessener Tätigkeit gleichzusetzen. Inadäquate Beschäftigung kann trotz einer hohen betrieblichen Position auftreten.

Krempkow und Pastohr (2004) untersuchten neben dem Ersteinkommen, dem Einkommen 12 Monate nach Studienabschluss und der beruflichen Zufriedenheit ebenfalls die aktive Suchdauer als vierte Komponenten des Berufserfolgs. Dabei wurden auf der Basis der Absolventenstudien der Technischen Universität Dresden für vier Fachrichtungen (Wirtschaftswissenschaften, Elektrotechnik, Geowissenschaften und Wasserwesen) über lineare Regressionsmodelle verschiedene Einflüsse untersucht. Bei Hemsing (2001: 13) findet man neben Nettoeinkommen (im Monat und als Stundenlohn), dem akkumulierten Gesamteinkommen und dem Prestige ebenfalls den Berufseinstieg als Kriterien für beruflichen Erfolg.

Dem stellte er einen subjektiven Aspekt gegenüber, der nur durch die Individuen selbst erfahren werden kann (Hughes 1958). Aufgrund der aufgezeigten Spezifika des Akademikerarbeitsmarktes erscheint eine Verwendung sowohl objektiver als auch subjektiver Indikatoren bei der Analyse beruflichen Erfolgs unumgänglich (Schomburg und Teichler 1998: 161). Eine insbesondere bei den Befunden zur Adäquatheit einer Erwerbstätigkeit auffällige heterogene Datenlage, die aber auch bei anderen Indikatoren auftritt, ist grundlegend auf zwei Aspekte zurückzuführen.

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