Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf by Alfred Döblin

By Alfred Döblin

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Blumen und Bäume wuchsen hier, Tiere spielten rum, keiner quälte den andern. Die Sonne ging auf und unter, der Mond tat dasselbe, das war eine einzige Freude den ganzen Tag im Paradies. So wollen wir fröhlich beginnen. Wir wollen singen und uns bewegen: Mit den Händchen klapp, klapp, klapp, mit den Füßchen trapp, trapp, trapp, einmal hin, einmal her, ringsherum, es ist nicht schwer. Franz Biberkopf betritt Berlin Handel und Gewerbe Stadtreinigungs- und Fuhrwesen 63 Gesundheitswesen Tiefbau Kunst und Bildung Verkehr Sparkasse und Stadtbank Gaswerke Feuerlöschwesen Finanz- und Steuerwesen 64 Offenlegung eines Planes für das Grundstück An der Spandauer Brücke 10.

Daß er daran nicht gedacht hatte. Man steht am Zellenfenster und sieht durchs Gitter auf den Hof. Manchmal gehen Frauen vorbei, Besuch oder Kinder oder Hausreinigung beim Alten. Wie sie überall an den Fenstern stehn, die Sträflinge, und kucken, alle Fenster besetzt, verschlingen jedes Weib. Ein Wachtmeister hatte mal 14 Tage Besuch von seiner Frau aus Eberswalde, früher ist er bloß alle 14 Tage rübergefahren zu ihr, jetzt hat sie die Zeit weidlich ausgenützt, bei der Arbeit läßt er den Kopf vor Müdigkeit fallen, kann kaum noch laufen.

Man kann sich doch aber am Spind ein blaues Auge stoßen, wenn die Tür offen steht. Kann er ja probieren. « »Weil ich hier auch noch Striemen habe, am Hals. Die hab ich gar nicht gemerkt. « »Ha, man kann sich doch kratzen, kann einen doch was jucken. Laß dir doch nicht so kujonieren von Karl. « »Und du kommst auch noch immer wieder rauf. « Er hat ihr um den Hals gefaßt, sie hat es sich gefallen lassen. « Sie haben friedlich eine Weile nebeneinander auf dem Sofa gesessen und haben gesprochen. Dann ist er allein gegangen.

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