Bankenregulierung als Cognitive Governance: Eine Studie zur by Sven Kette

By Sven Kette

Im Zuge der dynamischen und teils turbulenten Entwicklungen auf den Finanzmärkten und innerhalb des Bankensystems erprobt die Politik neue Formen der Regulierung und des Umgangs mit Komplexität und Nichtwissen. Für den Bereich der Bankenregulierung arbeitet Sven Kette anhand der examine des gewichtigen Regulierungsstandards ‚Basel II’ die Funktionslogik eines solchen kognitiven Modus der Gouvernanz heraus. Dabei fokussiert er zudem die historischen Entstehungsbedingungen sowie sich abzeichnende Folgen und Problemlagen und liefert damit eine umfassende Beschreibung eines aufkommenden Ordnungsmusters der Wissensgesellschaft - cognitive governance.

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Bankenregulierung als Cognitive Governance: Eine Studie zur gesellschaftlichen Verarbeitung von Komplexität und Nichtwissen

Im Zuge der dynamischen und teils turbulenten Entwicklungen auf den Finanzmärkten und innerhalb des Bankensystems erprobt die Politik neue Formen der Regulierung und des Umgangs mit Komplexität und Nichtwissen. Für den Bereich der Bankenregulierung arbeitet Sven Kette anhand der examine des gewichtigen Regulierungsstandards ‚Basel II’ die Funktionslogik eines solchen kognitiven Modus der Gouvernanz heraus.

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Einen solchen ‚Wiedereintritt’ einer Unterscheidung in das durch sie Unterschiedene bezeichnet Luhmann im Anschluss an das Formenkalkül von George Spencer-Brown (1971) als reentry. Siehe auch Luhmann 1993b. Zu den unterschiedlichen Formen primärer Gesellschaftsdifferenzierung siehe Luhmann 1980: 21ff. sowie ausführlich Luhmann 1997a: 595-776. 2 Komplexitätsbewältigung – Dauerproblem moderner Gesellschaft 47 spektiven der unterschiedlichen Teilsysteme divergieren also weit stärker, als dies für eine Gesellschaft gilt, in der die Umwelt jedes Teilsystems aus gleichartigen Systemen besteht.

In segmentär differenzierten Gesellschaften kamen alle Funktionen in jedem Teilsystem vor. Auf eine solche – aus der Perspektive der Gesamtgesellschaft gesehenen – Mehrfachabsicherung der Funktionen muss im Rahmen einer funktionalen Differenzierung verzichtet werden. Beobachtet man die Komplexitätserweiterungen mit Bezug auf die Gesamtgesellschaft, so wird deutlich, dass die Gesellschaft durch Einführung neuer System/Umwelt-Unterscheidungen nach innen expandiert, ihre Tiefenstruktur sich also weiter verästelt.

Nur innerhalb eines Systems, das auf allzu starre Selbstfestlegungen verzichtet, ist es möglich, über Rechtsfragen zu entscheiden. Wäre alles festgelegt gäbe es nichts zu entscheiden – also auch keinen Bedarf für Gerichte als entsprechend entscheidende Einrichtungen. Gleiches gilt auch für (spekulative) Investitionen. Die auszunutzenden Chancen einer Investition beruhen gerade auf der Unsicherheit künftiger Systemzustände. Gleichwohl kann diese, der Komplexität geschuldete, ‚Optionssteigerung’ (Nassehi 1999) auch als Problem wahrgenommen werden.

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