Auf den ersten Blick: Wie Medieninhalte wahrgenommen und by Sebastian Feuß

By Sebastian Feuß

​Die nachwachsenden Generationen lernen Mediennutzung heute vorrangig im Umgang mit Internetangeboten. Sind sie deshalb für die Printmedien - zumal die Zeitung - verloren? Umgekehrt gefragt: Wie sollte sich das Zeitungsangebot verändern, damit es für künftige Generationen attraktiv wird? Von den Antworten auf solche Fragen hängt es im Wesentlichen ab, ob die Zeitungen die nächsten Jahrzehnte überleben werden. Über das mikroanalytische tool der Blickverlaufsmessung (Eyetracking) untersucht Sebastian Feuß die Nutzung und Rezeption sowohl von Printmedien als auch von Onlineangeboten journalistischer Nachrichtenmedien. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach der Abhängigkeit der Wahrnehmung, der kognitiven Informationsverarbeitung sowie der Seitenerschließung von der Präsentation der Informationsangebote: Wie müssen journalistische Inhalte visuell aufbereitet und präsentiert werden, damit sie wahrgenommen und verstanden werden? Der Autor legt die Forschungsergebnisse offen und diskutiert die praktischen Konsequenzen für die Medienproduktion.

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Damit wären beide Vorgänge auf der neurologischen Ebene entkoppelt. Vor diesem Hintergrund wurden in den vergangenen zehn Jahren Lesemodelle entwickelt, von denen das E-Z Reader-Modell zu den Bedeutsamen zählt und Ausgangspunkt für die Entwicklung weiterer Modelle war, „largely because of the transparency of the model, the clear predictions that it makes, and the fact that it accounts for a tremendous amount of eye movement data“ (Rayner 2009:2). Beim E-Z Reader-Modell handelt es sich weniger um ein einheitliches Modell, sondern vielmehr um eine Gruppe verschiedener (auf Weiterentwicklungen beruhender) Versionen dieses Modells (vgl.

Voraussetzung dafür sind Intra-Transaktionen: Neu aufgenommene Informationen führen zu einem erhöhten Aktivationsniveau, das größeres Interesse zur Folge hat. Beeinflusst werden kann dieses Aktivationsniveau durch physische und psychische Voraussetzungen beim Rezipienten. h. bereits Erlerntem, im Umgang mit Medien. Darüber hinaus entwickelt der Mediennutzer auf der Grundlage bisheriger medialer Erfahrungen bestimmte Vorstellungen vom Medienangebot und stellt Erwartungen daran. Dies sind indirekte Prozesse und werden im Rahmen des DTA als Para-Feedback bezeichnet.

H. seine Aufmerksamkeit darauf richtet), die Informationen jedes Arbeitsspeichergedächtnisses in eine kohärente Repräsentation überführt und Verbindungen herstellt zu korrespondierenden Repräsentationen in anderen Arbeitsspeichergedächtnissen. Die KTML unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Kognitionsprozessen, die während des beschriebenen Lernprozesses auft reten: 1) die Selektion wichtiger Wörter und Bilder; 2) die Organisation der selektierten Wörter und Bilder; 3) die Integration der Wort-Bild-Organisation in das Vorwissen.

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