Aristoteles. Nikomachische Ethik by Otfried Höffe (ed.)

By Otfried Höffe (ed.)

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Philosophiegeschichtlich gesehen ist daher der zur praktischen Philosophie komplementäre Gedanke, der einer rein theoretischen Philosophie, nicht minder wichtig. Der Gedanke einer praktischen Philosophie legt noch kein genaues Forschungsprogramm fest, nicht einmal eine gewisse Methode, sondern lediglich eine Forschungsintention. Diese bleibt auch dann sinnvoll, wenn man sich ansonsten von Aristoteles absetzt. Erneut handelt es sich um eine ethiktheoretische bzw. metaethische Einsicht, die, gegen Aristoteles’ normatives Programm weitgehend indifferent, auch von Philosophen praktiziert wird, die wir eher als Alternative zu Aristoteles verstehen: von Hobbes etwa oder von Kant oder von der philosophischen Moralkritik eines Nietzsche (vgl.

Da Aristoteles diese Konsequenz nicht zieht, taucht eine Spannung, sogar ein Widerspruch auf: (1) Entweder ist das Glück dort, wo man aufgrund von Tapferkeit stirbt, beeinträchtigt; dann ist die Tapferkeit nicht uneingeschränkt, sondern nur zumeist gefordert, oder, Kantisch gesprochen, nur pragmatisch gültig, nämlich solange, wie sie dem Glück dient. (2) Oder die Tapferkeit ist uneingeschränkt bzw. 1) Der Tod als eine Folge von Tapferkeit schränkt das Glück gar nicht ein. Bei dieser Option kann das Glück zwar das Leitprinzip bleiben; eine Glücksambiguität besteht aber nicht, und es gibt keine Zumeist-Aussagen.

1980, Politique et éthique chez Aristote, in: Ktema 5, 211–221. Barnes, J. 1981, Aristotle and the Methods of Ethics, in: Revue Internationale de Philosophie 34, 490–511. Bien, G. 1973, Die Grundlegung der politischen Philosophie bei Aristoteles, Frankfurt a. M. Broadie, S. 1991, Ethics with Aristotle, Oxford. Höffe, O. 1971, Praktische Philosophie – Das Modell des Aristoteles, Salzburg/München (Berlin 21996). – 1988, Artikel “Praktische Philosophie”, in: Staatslexikon, Bd. 4, hrsg. v. der Görres-Gesellschaft, Freiburg i.

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